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Altdorf (awp) - Die Dätwyler Holding AG hat ihren Gruppen-Umsatz im ersten Semester 2010 um 19,5% auf 677,0 (VJ 566,4) Mio CHF gesteigert. Ein schöner Teil der Zunahme ist dabei allerdings auf die übernommene Reichelt Elektronik zurückzuführen. Zusätzlich habe die Erholung der wichtigen Märkte ihren Beitrag geleistet. Der EBIT verbesserte sich auf 70,7 (33,1) Mio CHF, die entsprechende Marge betrug 10,4% nach 5,8% im Vorjahr. Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 51,0 (26,3) Mio CHF, wie die Gruppe am Freitag mitteilte.
Die ausgewiesenen Zahlen liegen deutlich über den Erwartungen. Analysten hatten gemessen am AWP-Konsens einen Umsatz von 661,1 Mio und einen EBIT von 59,2 Mio CHF prognostiziert.
Im ersten Halbjahr hätten sich die für die Gruppe relevanten Märkte wieder stabilisiert. Während sich die Industrie- und Baukonjunktur langsam und uneinheitlich erholt habe, habe sich die Automobilindustrie dynamischer als allgemein erwartet entwickelt. Unverändert stabil habe sich die Nachfrage der Pharmaindustrie präsentiert, so Dätwyler.
Durch die bessere Kapazitätsauslastung und die tieferen Kostenstrukturen habe die Gruppe nahezu wieder die Ertragskraft früherer Jahre erreicht. Die konsequente Fokussierung auf attraktive Marktnischen habe sich dabei im ersten Semester in allen vier Konzernbereichen ausbezahlt.
Für das Gesamtjahr gibt sich Dätwyler optimistisch und rechnet mit einer weiterhin stabilen Entwicklung der Nachfrage. Inklusive der erstmaligen Konsolidierung von Reichelt Elektronik erwartet das Management trotz einem traditionell schwächeren zweiten Halbjahr einen Nettoumsatz im Gesamtjahr von mindestens 1'300 Mio CHF.
Tendenziell steigende Rohstoffpreise und ein anhaltend schwacher Euro würden sich im zweiten Halbjahr negativ auf die Bruttomarge auswirken. Dank der starken Marktpositionen und der wettbewerbsfähigen Kostenstrukturen geht die Gruppe davon aus, dass die EBIT-Marge auch im Gesamtjahr im früher definierten Zielband von 8% bis 12% liegen wird.
Damit wird die Messlatte gegenüber dem Frühjahr etwas höher gelegt. Ende März erwartete Dätwyler die EBIT-Marge noch am unteren Rand des langfristigen Zielbereichs von 8% bis 12%.
gab/uh

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