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STUTTGART (awp international) - Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat die lang herbeigesehnte Genehmigung für sein Lastwagen-Gemeinschaftsunternehmen in China erhalten. Damit kann bald gemeinsam mit dem Partner Foton Motor die lokale Fertigung von Fahrzeugen für den chinesischen Markt starten, wie der Automobilkonzern am Freitag mitteilte.
Daimler hatte die Partnerschaft schon 2008 in die Wege geleitet und wartete seither auf die Zustimmung der chinesischen Behörden. Während eines Pressegesprächs Mitte März diesen Jahres hatte Nutzfahrzeugchef Andreas Renschler angekündigt, der Dax -Konzern könnte das Projekt innerhalb von rund drei Monaten zum Laufen bringen, sobald die Genehmigung vorliege.
Daimler will mit dem Joint Venture in China den Einstieg in den chinesischen Massenmarkt schaffen. Die Fahrzeuge der mittelschweren und schweren Klasse sollen unter der Foton-Marke Auman verkauft werden. Geplant ist auch der Export in andere Schwellenländer.
In das gleichberechtigte Gemeinschaftsunternehmen wird Daimler insbesondere sein Know-how in Sachen verbrauchs- und abgasarme Dieselmotoren einbringen. Umgekehrt stellt Foton sein Vertriebs- und Servicenetz zur Verfügung. "Das Joint Venture bietet eine ausgezeichnete Ausgangsbasis für Wachstum, Profitabilität und Expansion in China und mit Foton als globalem Partner auch in den internationalen Märkten", sagte Nutzfahrzeugvorstand Andreas Renschler bei der Vertragsunterzeichnung im Rahmen der Chinareise von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Daimler ist bei Lastwagen Weltmarktführer, Foton ist weltweit der siebtgrösste Hersteller.
Renschler hatte im Frühjahr erläutert, Daimler wolle nicht um jeden Preis auf den chinesischen Markt gehen. Wichtig sei, dass das eingebrachte technische Wissen geschützt werde. Foton Motor ist ein Tochterunternehmen der Beijing Automotive Industry Corporation (BAIC), die mit Daimler auch ein Gemeinschaftsunternehmen bei Personenwagen unterhält. Dort werden die E- und C-Klasse für den lokalen Markt gefertigt. BAIC hatte sich im vergangenen Jahr im Bieterrennen um die Übernahme von Opel bemüht.
Die Lastwagen europäischer Hersteller gelten in den Schwellenmärkten als zu teuer und zu hoch ausgestattet. Deshalb versuchen auch andere Firmen, wie beispielsweise MAN , mit lokalen Partnern auf die dortigen Bedürfnisse ausgerichtete, kostengünstigere Fahrzeuge zu entwickeln und zu produzieren./dct/stb

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