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STUTTGART (awp international) - Der Stuttgarter Autokonzern Daimler hat im zweiten Quartal wieder einen Milliarden-Gewinn eingefahren. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte auf 2,1 Milliarden Euro zu, wie der Dax -Konzern am Freitag überraschend mitteilte. Im Vorjahr war noch ein Fehlbetrag von einer Milliarde Euro angefallen. Den vorläufigen Zahlen zufolge steuerte die Personenwagensparte Mercedes-Benz Cars aufgrund der starken Nachfrage in China und den USA knapp 1,4 Milliarden Euro dazu bei.
Der Umsatz des Konzerns stieg kräftig von 19,6 Milliarden Euro im von der Krise geprägten Vorjahreszeitraum auf nun 25,1 Milliarden Euro. Daimler kündigte an, den Gewinnausblick für das Gesamtjahr bei der Vorlage der vollständigen Quartalsbilanz am 27. Juli anheben zu wollen. Bislang stellte der Konzern ein EBIT von mehr als vier Milliarden Euro in Aussicht.
KURS SPRINGT KURZEITIG NACH OBEN
Als Reaktion auf die Mitteilung sprangen die Titel an Börse kurzzeitig auf bis zu 44,70 Euro nach oben. Ein Händler sagte, das EBIT liege deutlich über seinen Schätzungen. Auch die Erlöse seien besser als erwartet ausgefallen. Besonders hob er die EBIT-Marge von 9,8 Prozent im Automobilbereich hervor. Im weiteren Handelsverlauf notierten die Aktien mit über ein Prozent im Plus bei 43,77 Euro.
Auch die übrigen Sparten erzielten durch die Bank auf operativer Ebene Gewinne. Mit Lastwagen verdiente Daimler vor Zinsen und Steuern trotz einer weiterhin verhaltenen Nachfrage 300 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte hier noch ein Minus von mehr als einer halben Milliarde Euro gestanden. Im abgelaufenen Quartal wirkten sich für den exportgetriebenen Hersteller angesichts des schwachen Euros auch Wechselkurseffekte positiv aus.
Daimler legte im zweiten Quartal auch im Vergleich zum Auftaktquartal 2010 noch einmal deutlich zu. In den ersten drei Monaten hatte der Konzern ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 1,2 Milliarden Euro erwirtschaftet und daraufhin die Prognose für das Gesamtjahr nahezu verdoppelt. Zum bislang geplanten Konzerngewinn von mehr als vier Milliarden Euro soll die Autosparte ein EBIT von 2,5 Milliarden bis drei Milliarden Euro beitragen. Von den Lastwagen sollen bis zu 700 Millionen Euro kommen./dct/fn

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