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PARIS (awp international) - Der Lebensmittelkonzern Danone hat im ersten Halbjahr mehr Joghurt und Mineralwasser verkauft und dadurch auch mehr umgesetzt als im Vorjahr. Zulegen konnte der französische Konzern vor allem in Schwellenländern. Zusätzlich half dem Konzern die Erholung von Währungen wie dem russischen Rubel, dem mexikanischen Peso und dem brasilianischen Real auf die Sprünge. Der Konzernumsatz legte in den ersten sechs Monaten um 11,2 Prozent auf 8,364 Milliarden Euro zu, wie Danone am Dienstag in Paris mitteilte. Ohne den Effekt von Zukäufen und Währungen lag das Plus bei sieben Prozent. Der operative Gewinn verbessert sich im ersten Halbjahr auf bereinigter Basis um zwei Prozent auf 1,28 Milliarden Euro.
Danone hob seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr an. Auf vergleichbarer Basis sollen die Erlöse um mindestens sechs Prozent wachsen. Zuvor hatte die Messlatte bei mindestens 5 Prozent gelegen. Die im EuroStoxx 50 notierte Aktie verlor dennoch als schwächster Indexwert zuletzt um 3,9 Prozent auf 44,50 Euro. Laut Börsianern hatte den Markt enttäuscht, dass Danone nicht auch seine Ertragsprognose angehoben hat. Im ersten Halbjahr habe sich zudem die Marge nicht so gut entwickelt wir erhofft.
In den ersten sechs Monaten sank die operative Marge leicht im Vergleich zum Vorjahr, was Danone mit höheren Rohstoffkosten sowie niedrigeren Lebensmittelpreisen begründete. Im Gesamtjahr 2010 soll sie weiterhin nur stabil bleiben. Danone hatte versucht, in der Wirtschaftskrise der Konkurrenz Kunden abzujagen mit zum Beispiel günstigeren Joghurts. Unter den Preissenkungen leidet aber die Profitabilität. Der Konzern ist der grösste Produzent von Milchprodukten, stellt aber auch Mineralwasser (Volvic, Evian), Babykost (Milupa) und medizinische Nahrung her.
Danone ist der erste der grossen europäischen Lebensmittelkonzerne, die seine Halbjahreszahlen vorlegt. Unilever (Knorr, Langnese, Pfanni) und Nestle (Mövenpick, Thomy, Nescafé) folgen in der ersten beziehungsweise zweiten Augustwoche./she/fn/wiz

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