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FRANKFURT (awp international) - Die konjunkturelle Erholung der deutschen Wirtschaft wird sich nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank weiter fortsetzen und "in einen breit angelegten Aufschwung einmünden". Für das laufende Jahr rechnet die Notenbank laut einer am Freitag veröffentlichen Prognose mit einem Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 3,1 Prozent, nach 2,0 Prozent in der letzten Prognose im Dezember 2010. Im kommenden Jahr soll der Aufschwung weiter laufen. Allerdings rechnen die Bundesbank-Experten für 2012 nur noch mit einem Wachstum von 1,8 Prozent (bislang 1,5 Prozent), wobei im Berichtszeitraum 2011 bis 2012 "Abwärtsrisiken" durch die Schuldenkrise gesehen werden.
Die Bundesbank erwartet zudem eine weiter positive Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Die Beschäftigung dürfte im Prognosezeitraum weiter zu - und die Arbeitslosigkeit weiter abnehmen, hiess es in der Mitteilung. Im Jahr 2012 erwarten die Experten bei der Anzahl der registrierten Arbeitslosen einen Wert von deutlich unter drei Millionen. Die Arbeitslosenquote könnte dann auf 6,5 Prozent zurückgehen.
Aufgrund der steigenden Auslastung in den deutschen Industriebetrieben rechnet die Bundesbank in diesem und dem kommenden Jahr allerdings mit einem "recht deutlichen" Anstieg der Preise. Im Mittel könnten die Preise demnach im laufenden Jahr um 2,5 Prozent zulegen (bislang 1,7 Prozent) und damit deutlich stärker als das von der Europäischen Zentralbank anvisierte Ziel von knapp 2,0 Prozent. Erst im kommenden Jahr dürfte der Preisdruck wieder nachlassen und nach Einschätzung der Bundesbank auf 1,8 Prozent zurückfallen.
Trotz der positiven Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung ist in der Bundesbank-Prognose aber auch von Abwärtsrisiken für die deutsche Wirtschaft die Rede. Vor allem die Schuldenkrise in der Eurozone und die "fortbestehenden Unsicherheiten an den Finanzmärkten" werden als Gefahr für die konjunkturelle Entwicklung genannt./jkr/wiz

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