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FRANKFURT (awp international) - Die Commerzbank sieht aktuell ein günstiges Umfeld für eine Kapitalerhöhung, hält sich den Zeitpunkt aber weiter offen. "Internationale Investoren haben derzeit ein sehr positives Sentiment gegenüber der deutschen Volkswirtschaft", sagte der Vorstandsvorsitzende des teilverstaatlichten Dax-Konzerns, Martin Blessing, am Freitag bei einer Veranstaltung der Frankfurter Volksbank. Der Bankensektor sei da ein willkommenes Einfallstor.
Durch den Schritt der Deutschen Bank, die gut 10 Milliarden Euro am Markt einsammelt, sieht sich die zweitgrösste deutsche Bank nicht unter Druck gesetzt. Ohne direkt auf die Deutsche Bank einzugehen, sagte Blessing: "Wir sind eine ganz andere Investition als wenn man sagt, ich kaufe eine globale Investmentbank."
Experten hatten nach der erst vor knapp zwei Wochen angekündigten Rekordkapitalerhöhung der Deutschen Bank geäussert, damit könnte es für andere Institute wie die Commerzbank schwierig werden, frische Milliarden am Markt aufzunehmen.
Blessing hatte vor gut zwei Wochen erklärt, um den Staat loszuwerden, wolle sich die Commerzbank auch Geld am Kapitalmarkt besorgen: "Die Frage ist nur wann, und in welcher Form." Am Freitag sagte Blessing zu Berichten, die Commerzbank könnte mit einer Kapitalerhöhung fünf Milliarden Euro einsammeln: "Ich bin ganz zuversichtlich, dass wir diese Geschichte auch erzählen können."
Blessing bekräftigte, es gebe "keinen Zeitdruck" bezüglich des Ausstieg des Staates. Der Bund ist nach zwei Milliardenspritzen mit 25 Prozent und einer Aktie grösster Einzelaktionär der Commerzbank. Mit Steuermilliarden wird die Integration der Dresdner Bank in die Commerzbank gestützt./ben/DP/zb

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