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BERLIN (awp international) - China wird trotz der Aufholjagd der deutschen Wirtschaft laut einer Studie Exportweltmeister bleiben. Auch wenn die deutschen Ausfuhren 2010 und 2011 deutlich zulegen würden, könne der Vorsprung der Chinesen nicht aufgeholt werden, teilte am Montag der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) mit. Die Volksrepublik hatte Deutschland 2009 den prestigeträchtigen Titel abgenommen und baut seinen Weltmarktanteil stetig aus.
Dank des starken Exports kommt die deutsche Wirtschaft schneller als erwartet aus der Krise. Die Ausfuhren würden 2011 um rund acht Prozent wachsen, heisst es in einer Umfrage bei den Experten der deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) in 80 Ländern. Der Rekordwert aus dem Jahr 2008, als die Exporte sich auf 984 Milliarden Euro beliefen, werde in greifbare Nähe rücken.
Neue Chancen für die Exporteure sieht der DIHK durch den Klimaschutz und den Ausbau der erneuerbaren Energien: "In den nächsten Jahren wird Umwelttechnik die Branche sein, in der weltweit die grössten Zuwachsraten für die deutsche Exportwirtschaft erzielt werden können", sagte DIHK-Aussenwirtschaftschef Axel Nitschke in Berlin.
Die Handelsbeziehungen mit China würden immer wichtiger. "Wir beziehen aus keinem anderen Land mehr Waren als aus der Volksrepublik." Aus Fernost kommen vor allem Textilien, Spielzeug, Elektronik und Maschinen.
Wegen der besseren Konjunkturentwicklung rechnen die Experten damit, dass Deutschland im nächsten Jahr so viel importiert wie noch nie - nämlich Waren im Wert von 808 Milliarden Euro.
Das dürfte Kritikern in Frankreich und anderen EU-Ländern den Wind aus den Segeln nehmen. Sie hatten der Bundesrepublik vorgeworfen, auf Kosten der europäischen Nachbarn einseitig den Export voranzutreiben und so die deutsche Wirtschaftsmacht auf dem Kontinent zu zementieren./tb/DP/jha

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