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DÜSSELDORF (awp international) - Erstmals nach sechs Jahren konnten sich die Arbeitnehmer 2010 in vielen deutschen Branchen über leichte Steigerungen ihrer Reallöhne freuen - jedenfalls im Durchschnitt. Zu diesem Ergebnis kommt das Tarifarchiv der gewerkschaftsnahen Hans- Böckler-Stiftung. Für die Gewerkschaften sei die Ausgangssituation für die Tarifrunde 2011 noch günstiger als im Vorjahr, da die Wirtschaft sich voraussichtlich weiter erholen werde. Dies erleichtere Tarifanhebungen, teilte die Stiftung am Donnerstag in Düsseldorf mit.
Im vergangenen Jahr stiegen die Tariflöhne und -gehälter im Durchschnitt um 1,8 Prozent. Da sich die Verbraucherpreise um 1,1 Prozent erhöht hätten, ergebe sich ein realer Anstieg der Tarifvergütungen um 0,7 Prozent. Am höchsten fiel die Steigerung mit 2,9 Prozent in den Bereichen Energie- und Wasserversorgung sowie Bergbau aus. In Ostdeutschland fiel der nominale Anstieg mit 2 Prozent etwas höher aus als im Westen mit 1,7 Prozent.
Ein Vergleich der effektiven Bruttoeinkommen aller - auch nicht tarifgebunden bezahlten - Beschäftigten ergibt sogar noch ein positiveres Bild: Demnach gab es 2010 sogar einen Anstieg der Einkommen um 2,2 Prozent, preisbereinigt um 1,1 Prozent. Ursache dafür sei im Wesentlichen der starke Rückgang der Kurzarbeit. Dies habe zu einer Normalisierung bei den gezahlten Löhnen und Gehältern geführt.
In diesem Jahr stehen neben den Verhandlungen im öffentlichen Dienst auch Tarifrunden in den Branchen chemische Industrie, Bauhauptgewerbe, Versicherungen, Druckindustrie, Einzel- und Grosshandel sowie zahlreichen kleineren Wirtschaftszweigen an. Verhandelt wird auch bei grossen Unternehmen wie Volkswagen , der Deutschen Telekom und der Deutschen Bahn. Die vorliegenden Tarifforderungen bewegen sich zwischen 5 und 7 Prozent./beg/DP/he

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