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MÜNCHEN (awp international) - Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn hat angesichts der Bitte Portugals um EU-Finanzhilfen Deutschland erneut vor ausufernden staatlichen Rettungsmassnahmen gewarnt. Zuerst seien es Griechenland und Irland gewesen, nun Portugal. Danach könne es auch um Spanien und Italien gehen, sagte Sinn "bild.de" am Donnerstag.
"Es reicht jetzt. Damit übernehmen wir uns. Das schaffen selbst wir nicht. Italien hat so viele Schulden wie Deutschland", sagte der Wirtschaftsforscher und kritisierte, dass die zuletzt vereinbarte Erhöhung der Haftungssummen den Schuldenländern noch länger erlauben würde, über ihre Verhältnisse zu leben. Zudem bestehe die Gefahr, dass geleistete Hilfe verloren gehen könne.
"Je mehr Geld fliesst, desto länger leben die überschuldeten Länder über ihre Verhältnisse, desto mehr ist verloren. Gutes Geld dem schlechten hinterher zu werfen, war noch nie eine besonders gute Idee", bekräftigte Sinn. Neuere und grössere Rettungsschirme würden auch nicht ohne Folgen für die Verbraucher und Steuerzahler bleiben. Die Politiker setzten "mit dieser Politik unsere Rente aufs Spiel"./sbr/DP/bgf

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