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WIESBADEN/BERLIN (awp international) - Lebensmittel sind im vergangenen Jahr deutlich teurer geworden - und der Bauernverband sagt weitere Preissteigerungen für dieses Jahr voraus. Steigende Kosten etwa für Energie und Düngemittel müssten weitergereicht werden.
Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag zur Eröffnung der "Internationalen Grünen Woche" mitteilte, mussten die Verbraucher 2010 im Jahresdurchschnitt für Nahrungsmittel 1,6 Prozent mehr bezahlen als im Jahr zuvor. Die Lebensmittelpreise trieben damit die Inflation: Die Verbraucherpreise erhöhten sich 2010 insgesamt um 1,1 Prozent.
Butter wurde 2010 um fast ein Viertel teurer, spürbar mehr musste auch für Obst (plus 5,2 Prozent) und Gemüse (plus 6,3 Prozent) gezahlt werden. Für Fisch mussten Verbraucher 3,6 Prozent mehr ausgeben als 2009.
Der Preisaufschwung gewinnt dabei weiter an Fahrt. Im Dezember kosteten Lebensmittel 3,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit wurde im Dezember der stärkste Preisanstieg des Jahres bei Nahrungsmitteln gemessen.
Auch im laufenden Jahr müssen sich die Deutschen auf höhere Lebensmittelpreise einstellen. Bauern und Ernährungsindustrie erklärten die Zeit vergleichsweise stabiler Preise für beendet. Der Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV), Gerd Sonnleitner, erwartet eine Preissteigerung um zwei Prozent. "Unsere Kosten für Energie, für Düngemittel, für Betriebsmittel sind enorm gestiegen. Wir brauchen diese Preissteigerung", sagte Sonnleitner im ARD- Morgenmagazin. Unabhängig vom Dioxin-Skandal seien die Zeiten der billigen Lebensmittel vorbei.
Die Lebensmittelpreise sind seit Jahren im Steigflug. Mit 13,0 Prozent Teuerung seit 2005 stiegen sie deutlich schneller als die allgemeinen Verbraucherpreise, die um 8,2 Prozent zulegten.
Günstiger waren 2010 allerdings Süsswaren (minus 1,0 Prozent) und vor allem Zucker, dessen Preis um 11,6 Prozent purzelte. Vergleichsweise stabil war die Preisentwicklung 2010 bei Brot- und Getreideerzeugnissen (minus 0,3 Prozent). Die Preise für Fleisch und Fleischwaren sowie Molkereiprodukte und Eier zogen nur leicht um jeweils 0,4 Prozent an./hqs/hgo/DP/he

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