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DE/VDA hebt Absatzprognose auf über 2,9 Millionen Fahrzeuge

Dieser Inhalt wurde am 02. November 2010 - 10:49 publiziert

BERLIN (awp international) - Die Autobranche kann in diesem Jahr laut Verbandsschätzung in Deutschland mit einem etwas geringeren Verkaufsrückgang rechnen als zuletzt befürchtet. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hob am Dienstag die Absatzprognose für das Gesamtjahr auf knapp mehr als 2,9 Millionen Fahrzeuge an. Bislang hatten die Interessenvertreter einen Rückgang auf 2,8 bis 2,9 Millionen Stück vorhergesagt. Im Vorjahr waren die Neuwagenverkäufe durch die Abwrackprämie auf mehr als 3,8 Millionen Autos nach oben getrieben worden.
"Die deutsche Automobilindustrie fährt schneller aus der Krise als erwartet", sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann in Berlin. Dabei profitiert die Branche besonders von der Nachfrage aus dem Ausland. "Im Gesamtjahr 2010 wird der Export um 21 Prozent auf 4,15 Millionen Pkw steigen, die Inlandsproduktion legt um 10 Prozent auf 5,45 Millionen Autos zu", prognostizierte Wissmann.
Auf dem Heimatmarkt dürften die deutschen Hersteller in diesem Jahr im Vergleich zu den Importeuren besser abschneiden. Im Inland liegt der Marktanteil deutscher Konzernmarken laut Wissmann wieder bei rund 70 Prozent. Im vergangenen Jahr hatten die Kunden vor allem Kleinwagen gekauft. Dabei bevorzugten sie nicht selten die in dieser Fahrzeugklasse stark vertretenen Franzosen, Koreaner oder Italiener. Dagegen hielten sich im Vorjahr die Geschäftskunden wegen der allgemeinen Sparmassnahmen in den Unternehmen eher zurück: Schlecht für die Anbieter hochpreisiger Fahrzeuge wie Audi , BMW und Daimler , die deutliche Rückgänge verbuchten./dct/ep/tw

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