Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

BERLIN (awp international) - Nach den bisher ergebnislosen Tarifgesprächen für den öffentlichen Dienst der Länder planen die Gewerkschaften von an diesem Montag an Arbeitsniederlegungen. Erste Warnstreiks soll es in Hessen und im Saarland geben, weitere Länder sollen in den kommenden tagen folgen.
In Hessen und im Saarland müssen die Bürger mit einem eingeschränkten Betrieb in Schulen und Universitäten rechnen. Betroffen sein können auch der Winterdienst von Strassenmeistereien sowie Finanz- und Forstämter. In Saarbrücken wird Verdi-Chef Frank Bsirske zu einer Kundgebung erwartet. Auch in mehreren hessischen Städten sind Protestzüge und Kundgebungen geplant.
Verdi-Chef Frank Bsirske nannte es "völlig inakzeptabel, dass die Arbeitgeber ein Angebot in den Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst der Länder verweigern". In den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Montag) fügte er hinzu: "Die Bundesregierung geht für 2011 von einem XXL-Aufschwung aus, doch die Bundesländer wollen ausgerechnet ihre eigenen Angestellten kurz halten."
Die Gewerkschaften fordern für die rund 600.000 Angestellten der Länder ein Plus von 50 Euro und eine lineare Erhöhung von 3 Prozent. Der Verhandlungsführer der Länder, Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU), hält das angesichts leerer Kassen für überzogen. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 9. März in Potsdam geplant.
Hessen verhandelt für die etwa 47.000 Arbeiter und Angestellten des Landes eigenständig mit den Gewerkschaften, weil das Land 2004 aus der Tarifgemeinschaft der Länder ausgestiegen ist. Die nächste Verhandlungsrunde ist dort für den 16. März geplant./and/ol/DP/bgf

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???