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DÜSSELDORF (awp international) - Der Kranbauer Demag Cranes hat nach einem stärker als erwartet ausgefallenen Auftragsschub zum Beginn des Geschäftsjahres seinen Ausblick bekräftigt. "Insbesondere die nochmals deutlich verbesserte Auftragslage stimmt uns optimistisch für die nächsten Geschäftsquartale", sagte Vorstandschef Aloysius Rauen am Dienstag. Besonders kräftig war das Auftragsplus in der Zeit zwischen Oktober und Dezember bei den Hafenkränen, hier kamen mehr als doppelt so viele Aufträge als noch vor einem Jahr herein. Insgesamt gingen knapp 54 Prozent mehr Bestellungen im Wert von 284 Millionen Euro bei den Düsseldorfern ein.
Die im MDax notierte Aktie war zum Handelsstart kaum verändert und lag mit 0,58 Prozent im Plus. Commerzbank-Analyst Ingo-Martin Schachel sieht die Entwicklung beim Auftragseingang als Schritt in die richtige Richtung auch für die mittelfristigen Ziele des Kranbauers.
UMSATZWACHSTUM SCHWÄCHER ALS GEDACHT
Während der Umsatz im ersten Geschäftsquartal trotz eines deutlichen Plus' um gut zehn Prozent auf 231,2 Millionen Euro unter den Erwartungen blieb, übertraf der Gewinn unter dem Strich mit 6,9 Millionen Euro (Vj 4,4) die Schätzungen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), das Demag Cranes als operatives EBIT ausweist, wiederum verfehlte mit 12,5 Millionen Euro die Erwartungen, während der unbereinigte operative Gewinn mit 11,9 Millionen Euro höher ausfiel als geschätzt.
Im ersten Geschäftsquartal (per Ende Dezember) kamen in allen Sparten im Vergleich zum Vorjahr mehr Aufträge herein. Dafür schrieben nicht mehr alle Segmente schwarze Zahlen. Im Geschäft mit Industriekranen sanken die Erlöse und operativ sammelte die Sparte einen Verlust von 0,5 Millionen Euro an. Dafür sorgte das Hafengeschäft erneut für Gewinne, nachdem es in Hochzeiten der Krise oft Verluste geschrieben hatte. Das ohnehin robuste Geschäft mit Wartung und Service erwies sich erneut als sichere Bank: Aufträge, Erlöse und Gewinn kletterten allesamt zweistellig.
AUSBLICK STEHT
Für das Geschäftsjahr 2010/2011 (Ende September) prognostiziert Demag Cranes weiterhin einen Umsatz in der Bandbreite von 970 Millionen bis 1 Milliarde Euro. Die operative EBIT-Marge soll im laufenden Geschäftsjahr etwas über der des vergangenen (5,8 Prozent) herauskommen. Allerdings dürften Entwicklungskosten die Marge mit einem niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag belasten. Spätestens 2012/2013 sollen die Erlöse wieder das Niveau des Rekordjahres 2007/2008 erreichen. Damals konnte der Konzern 1,2 Milliarden Euro erlösen. 2014/2015 soll der Umsatz abermals zulegen.
Demag Cranes ist der weltgrösste Hersteller von Hafenmobilkränen, die Container an Land bewegen. Die Flaute der weltweiten Hafen- und Schiffslogistik in der Wirtschaftskrise machte diesem Geschäft sehr zu schaffen. Zudem gehört das Unternehmen als Maschinenbauer zu denjenigen, die erst spät vom Anziehen der Konjunktur profitieren. Im Zuge der Krise baute der Konzern Stellen ab und sich selbst um: Doppelstrukturen ging es an den Kragen und 750 Stellen wurden gestrichen. Seit dem vergangenen Sommer geht es wieder bergauf./stb/dct/wiz

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