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BERLIN (awp international) - Die Bahn hat die Weichen für die milliardenschwere Anschaffung ihrer künftigen Fernzug-Generation gestellt. Dem grössten Auftrag der Firmengeschichte über bis zu 300 Siemens-Züge stimmte der Aufsichtsrat am Donnerstag zu, wie der bundeseigene Konzern mitteilte. Die Fahrzeuge mit dem Projektnamen ICx sollen zunächst die in die Jahre gekommenen Intercitys ablösen, voraussichtlich von Ende 2016 an. Aus dem Rahmenvertrag werden als erstes 130 Züge abgerufen, geplant ist zudem eine zweite Tranche von 90 Zügen zu festgelegten Konditionen. Zum Preis wurden keine Angaben gemacht. Branchenexperten taxieren das Volumen für die 220 Züge auf rund sechs Milliarden Euro.
"Der neue ICx wird das Rückgrat unseres Fernverkehrs", sagte Bahnchef Rüdiger Grube. Siemens-Chef Peter Löscher erklärte, die modernen Fahrzeuge sollten auch beim Energieverbrauch Massstäbe setzen. Um die Konditionen war seit Anfang vergangenen Jahres hart gerungen worden, der Abschluss hatte sich mehrfach verzögert. Die Bahn bestand auf umfangreichen Garantien, um möglichst gut gegen technische Pannen abgesichert zu sein. Im Februar hatte Siemens mitgeteilt, nach langen Verhandlungen über Qualität und Ausstattung der Züge müsse man sich noch auf den Preis einigen.
Eine schnellere ICx-Version soll später auch die ICE der ersten und zweiten Baureihe ersetzen. Die übrigen 80 der 300 Züge können den Angaben zufolge jederzeit von der Bahn abgerufen werden.
Technische Probleme in Teilen der ICE-Flotte machen dem Konzern seit längerem zu schaffen. Seit ein ICE im Juli 2008 in Köln entgleiste, müssen die Achsen der Hochgeschwindigkeitszüge viel häufiger per Ultraschall kontrolliert werden als zuvor. In den vergangenen beiden Wintern blieben etliche ICE liegen, weil die Elektronik oder andere Bauteile versagten. Im heissen Sommer 2010 machten einige ICE-Klimaanlagen schlapp./sam/DP/he

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