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FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Börse warnt vor negativen Folgen neuer Finanzmarktsteuern in der Europäischen Union. "Wir befürchten, dass Transaktionen in den unregulierten und ausserbörslichen OTC-Markt verlagert würden", sagte ein Sprecher des Frankfurter Marktbetreibers am Donnerstag. "Das kann im Lichte der Finanzkrise nicht im Sinne der Regulatoren und des Gesetzgebers sein." Der Dax-Konzern hatte in der Vergangenheit mehrfach gefordert, wenn es zu neuen Regeln komme, müssten diese "international koordiniert und flächendeckend angewandt" werden.
Die EU-Kommission will künftig bei den Bürgern der Europäischen Union eigene Steuern erheben. Kommissionspräsident José Manuel Barroso schlägt unter anderem die Einführung einer Finanztransaktionssteuer vor. Eine solche Abgabe würde sämtliche Geschäfte und Produkte auf den Finanzmärkten betreffen - von Aktien über Devisen, Anleihen, Rohstoffen bis zu hochriskanten Papieren. Die EU strebt seit längerem an, diese Steuer weltweit einzuführen, scheiterte aber am Widerstand internationaler Partner.
Die Deutsche Bank verwies als Reaktion auf die Pläne auf Äusserungen ihres Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann. Ackermann hatte wiederholt vor Sonderregeln gewarnt, damit es nicht zu Wettbewerbsverzerrungen kommt. Regulierung müsse global abgestimmt werden, mindestens auf Ebene der 20 führenden Wirtschaftsnationen (G20)./ben/DP/stw

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