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FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Börse hat Spekulationen zurückgewiesen, die Fusion mit der New Yorker NYSE Euronext werde massiv Jobs in Deutschland gefährden. Äusserungen, wonach die Fusion "Tausende von Arbeitsplätzen in Frankfurt kosten könnte, sind rein spekulativ und völlig überzogen", sagte ein Sprecher der Deutschen Börse AG am Freitag der dpa in Frankfurt. Das Dax-Unternehmen hat bisher keinerlei Angaben zu möglichen Folgen des Zusammenschlusses auf die Arbeitsplätze gemacht.
Gleichzeitig machte der Sprecher deutlich, dass der mit dem vollelektronischen Handelssystem Xetra betriebene Kassamarkt weiter in Frankfurt betrieben wird. Offen sei lediglich, mit welchem System. Xetra beschäftigt nach den Angaben derzeit rund 130 Mitarbeiter. Diese würden aber auch künftig gebracht, um den Kassamarkt zu betreiben. Die Managementverantwortung des Kassamarktes wird in New York liegen, sobald die Fusion der Marktbetreiber vollzogen ist.
Die Deutsche Börse und die NYSE Euronext wollen ihren "Zusammenschluss von Gleichen" bis zum Jahresende in trockenen Tüchern haben. Allerdings gibt es Widerstände bei Politik und Aufsichtsbehörden, Aktionäre der NYSE haben erste Klagen eingereicht. Sie fühlen sich benachteiligt. Die Aktionäre der Deutschen Börse sollen 60 Prozent an einer neuen, gemeinsamen Dachgesellschaft halten, die Aktionäre der NYSE Euronext die restlichen 40 Prozent.
In Europa wird unterdessen befürchtet, die Deutsche Börse könne schnell an Einfluss verlieren, zumal der bisherige NYSE-Chef Duncan Niederauer dem Gesamtkonzern vorstehen soll. Diesen Sorgen tritt das Unternehmen entgegen und betont, dass der neu entstehende Konzern zwei Konzernzentralen in Frankfurt und New York haben wird: "Die Managementverantwortung für das sehr bedeutsame Derivategeschäft, das wichtige Marktdatengeschäft sowie den gesamten Bereich Wertpapierverwahrung und Verwaltung liegt in der Konzernzentrale Frankfurt."/hqs/DP/wiz1

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