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Deutsche Börse/Clearstream: Sinkende Abwicklungstransaktionen im September

Dieser Inhalt wurde am 08. Oktober 2009 - 11:50 publiziert

LUXEMBURG (awp international) - Die Luxemburger Tochter Clearstream der Deutschen Börse hat im September wieder einen Rückgang bei der Gesamtzahl der Abwicklungstransaktionen verzeichnet. Nachdem im Vormonat August erstmals in diesem Jahr ein Zuwachs gemeldet worden war, seien die Abwicklungstransaktionen im September nun wieder um etwas mehr als sieben Prozent auf 8,89 Millionen gesunken, teilte der Wertpapier-Verrechner und -Verwahrer am Donnerstag in Luxemburg mit. Grund dafür war ein deutlicher Rückgang um 13 Prozent bei den inländischen deutschen Transaktionen auf 6,26 Millionen. Die Zahl der internationalen Abwicklungstransaktionen hingegen stieg um 10 Prozent auf 2,63 Millionen.
Während bei den internationalen Abwicklungstransaktionen das Gros, nämlich 72 Prozent, aus dem ausserbörslichen Handel stammte, verhielt es sich auf dem deutschen Markt umgekehrt: Nur 34 Prozent der Transaktionen stammten von ausserbörslichen und 66 Prozent von an der Börse getätigten Geschäften.
Der Wert des im Kundenauftrag verwahrten Vermögens legte den siebten Monat in Folge zu und lag im September bei 10,6 Billionen Euro. Er blieb jedoch weiterhin unter dem Vorjahreswert von 10,8 Billionen Euro, was letztlich ein Minus von zwei Prozent bedeutet. Dies sei hauptsächlich den geringeren Bewertungen an den Aktienmärkten geschuldet, hiess es zur Begründung. Während der Anteil der verwahrten Wertpapiere aus dem internationalen Geschäft im Jahresvergleich um zwei Prozent stieg auf 5,5 Billionen Euro, sank der aus dem deutschen Geschäft erneut. Für inländische deutsche Wertpapiere verzeichnete Clearstream einen Rückgang um sechs Prozent auf 5,1 Billionen Euro./ck/wiz

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