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DÜSSELDORF (awp international) - Die Deutsche Telekom und France Telecom weiten laut einem Pressebericht ihre Kooperation aus. Beide Konzerne wollten in Österreich und Rumänien ihre Netze zusammenlegen, um Kosten zu sparen, berichtet das "Handelsblatt" am Montag unter Berufung aus Informationen aus dem Führungszirkel des französischen Konzerns. Mit diesem Schritt würden die beiden Unternehmen ihren angekündigten Schulterschluss fortsetzten. Denn sie haben ihre Netze bereits in Grossbritannien fusioniert. Auch in Polen machen sie gemeinsame Sache und bauen ein Netz der vierten Mobilfunkgeneration. An der Frankfurter Börse stieg die Telekom-Aktie am Vormittag um 0,23 Prozent auf 10,76 Euro und blieb damit leicht hinter dem Dax zurück, der um 0,4 Prozent zulegte.
Die Deutsche Telekom konzentriert sich nach dem Verkauf der US-Mobilfunktochter auf das Europageschäft und sucht in allen 13 Auslandsmärkten einen Partner. Das stärkt die Marktposition und senkt die Kosten. Im Februar hatte Telekom-Chef Rene Obermann gesagt, er wolle lieber eine Minderheitsbeteiligung an der Nummer eins, als 100 Prozent an Nummer drei oder vier. Seitdem handelt er. Experten gehen davon aus, dass für Zusammenschlüsse als nächstes Österreich, Rumänien und die Slowakei auf dem Plan stehen.
Mitte Februar hatten sich die Telekom und France Telekom bereits zueinander bekannt. Nach den Zusammenschlüssen in Grossbritannien und Polen wollen sie auch in anderen europäischen Märkten enger zusammenarbeiten. Dazu werde eine Kooperation bei der Nutzung von Funknetzen und eine Verbesserung von drahtlosen Internetverbindungen beim Roaming geprüft. Weitere Wachstumsfelder sehen die Konzerne in grenzüberschreitenden elektronischen Gesundheitsdiensten, bei der Elektro-Mobilität sowie Kfz-Informations- und Unterhaltungsdiensten. Eine Kooperation solle dann auch die zu den beiden Konzernen zugehörigen Anbieter in Belgien und Luxemburg umfassen.
Indes scheint die Sache in Österreich und Rumänien für die Telekom noch nicht spruchreif. "Wir schauen uns jedes Land an, auch Rumänien und Österreich", zitiert die Zeitung einen Sprecher. "Aber wir reden dort nicht nur mit France Telecom, sondern auch mit anderen Wettbewerbern."/fn/mne/tw

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