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Deutschland pocht auf Bewegung aller Euro-Länder

Dieser Inhalt wurde am 18. Januar 2011 - 14:31 publiziert

BRÜSSEL (awp international) - Bei der weiteren Stabilisierung des Euro sind aus deutscher Sicht nicht allein die finanzstarken Mitgliedsstaaten in der Pflicht. Es könne nicht sein, dass die Probleme nur durch die Länder mit der besten Kreditwürdigkeitsstufe "AAA" gelöst würden, sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) nach einem Treffen mit seinen EU-Amtskollegen am Dienstag in Brüssel. Alle müssten ihren Beitrag leisten. Die Bestnote "AAA" der Ratingagenturen haben neben Deutschland die Euro-Mitglieder Frankreich, Luxemburg, Finnland, Österreich und die Niederlande.
Schäuble bekräftigte, dass bis März "zügig und intensiv" an einem Gesamtpaket für einen Stabilitätsmechanismus gearbeitet werde. "Schnellschüsse, die nach kurzer Zeit wieder Korrekturen erfordern, sind gefährlich. Sie würden die Unsicherheit an den Märkten erhöhen."
Eine mögliche Verstärkung des bestehenden Euro-Rettungsfonds, auf welche die EU-Kommission dringt, nannte Schäuble einen "Teilaspekt eines nachhaltigen Gesamtpakets". Er fügte hinzu: "Aufgrund der derzeit erfreulicherweise etwas ruhigeren Marktlage besteht kein dringlicher Handlungsbedarf, diesen Teilaspekt isoliert und übereilt zu lösen."/sam/DP/jha

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