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HAMBURG (awp international) - Für den Motorenhersteller Deutz laufen die Geschäfte besser. "Der Aufwärtstrend des dritten Quartals hat sich fortgesetzt", sagte ein Unternehmenssprecher der "Financial Times Deutschland" (Dienstag). Wachsende Nachfrage gibt es vor allem in den USA und bei Motoren für Baumaschinen. Sollte diese Entwicklung anhalten, könnte der Motorenabsatz 2010 auf mindestens 140.000 Stück steigen, zitiert die Zeitungen interne Planungen. 2009 verkaufte Deutz dem Bericht zufolge nur etwa halb so viele Motoren wie im Vorjahr.
Deutz baut vor allem kleinere Dieselmotoren, etwa für Baumaschinen oder Gabelstapler. Gerade diese Märkte waren in den vergangenen Monaten jedoch quasi zusammengebrochen. Wegen des Bruchs bestehender Kreditverträge hatte Finanzchefin Margarete Haase vor Kurzem Verhandlungen mit Fremdkapitalgebern aus den USA aufgenommen, die dem Konzern rund 200 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Dem Bericht zufolge haben diese Gläubiger zugestimmt, die Kreditklauseln bis Ende März auszusetzen. Im Falle eines Scheiterns prüft der Deutz-Vorstand, eine staatliche Kreditbürgschaft zu beantragen.
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Auf die sinkende Nachfrage reagierte Deutz-Chef Helmut Leube schon Mitte 2008. Ziel war es, bis Ende 2009 insgesamt 130 Millionen Euro einzusparen, um die Gewinnschwelle zu senken. Ein weiteres Effizienzprogramm soll dafür sorgen, dass Deutz in Zukunft schon bei einem Jahresabsatz von 125.000 Motoren schwarze Zahlen schreibt. Bis zum 30. September baute der Vorstand 1.200 der vormals 5.200 Stellen ab und kam dabei ohne betriebsbedingte Kündigungen aus. Über den Wegfall weiterer 150 Stellen soll im Frühjahr entschieden werden. Bereits Leubes Vorgänger Gordon Riske hatte Deutz einer strikten Sanierung unterzogen./fn/tw

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