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FRANKFURT (awp international) - Der Euro hat am Freitag von einem unerwartet geringen Stellenabbau in den USA profitiert. Die Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,2874 Dollar und damit gut einen halben Cent mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag noch auf 1,2834 (Donnerstag: 1,2818) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7792 (0,7802) Euro.
"Der US-Arbeitsmarktbericht hat die Angst vor einer Rezession in den USA etwas gelindert", sagte Devisenexperte Mario Mattera vom Bankhaus Metzler & Co. In den USA war die Beschäftigung im August deutlich schwächer als erwartet gesunken. Auf Monatssicht war die Zahl der Beschäftigten laut US-Arbeitsministerium nur um 54.000 zurückgegangen. Ökonomen hatten hingegen mit einem fast doppelt so starken Abbau gerechnet. Darüber hinaus waren die Werte der Vormonate noch deutlich nach oben revidiert worden. Mit den Daten seien die Anleger wieder etwas risikofreudiger geworden. Dies helfe dem Euro, sagte Mattera.
Die Stimmung sei am späten Nachmittag allerdings durch einen unerwarteten Rückgang des Einkaufsmanagerindex im Dienstleistungssektor der USA etwas gedämpft worden. Während am Markt ein leichter Anstieg des wichtigen Indikators erwartet worden war, hatte sich die Stimmung eingetrübt. Trotz dieses leichten Dämpfers ist die Ausgangslage für den Euro nach den jüngsten Kursgewinnen aus Sicht von Mattera aber positiv: "Der Euro geht gestärkt aus der Woche."
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83320 (0,83275) britische Pfund , 108,38 (107,81) japanische Yen und 1,3043 (1,2953) Schweizer Franken festgelegt. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.240,50 (1.248,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 31.080,00 (30.960,00) Euro./jha/he/tw

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