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FRANKFURT (awp international) - Der Euro ist am Freitag zeitweise auf den höchsten Stand seit Anfang November 2010 gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am späten Nachmittag noch 1,3985 US-Dollar. In der Spitze war der Euro zuvor bis auf 1,4006 Dollar geklettert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag noch auf 1,3957 (Donnerstag: 1,3850) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7165 (0,7220) Euro.
"Das klare Zinssignal von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet vom Donnerstag wirkt noch nach", sagte Devisenexperte Eugen Keller vom Bankhaus Metzler & Co. Das sei "der Warnschuss" gewesen und im April dürften die Währungshüter auch handeln und den Leitzins erhöhen. Dies gebe dem Euro kräftig Auftrieb. Mit dem überraschenden Zinssignal seien Konjunkturdaten vorerst etwas in den Hintergrund getreten. Auch robuste US-Arbeitsmarkt- und Auftragsdaten konnten den Höhenflug des Euro am Freitag nur kurzzeitig unterbrechen. Mit dem Zinssignal der EZB für April habe der Euro in der Breite Boden gut gemacht.
Nur wenige Ökonomen hatten eine Zinserhöhung bereits für das zweite Quartal erwartet, sagte Keller. Einige Volkswirte hätten wegen der Schuldenkrise gar erst im kommenden Jahr mit einer strafferen Geldpolitik gerechnet. Trichet habe am Donnerstag aber klare Signale für eine mögliche Leitzinserhöhung im April geliefert. Doch innerhalb der Eurozone seien die Unterschiede gewaltig. Entsprechend seien auch die Reaktionen in den Randländern. Dort zogen die Renditen an und Bank-Aktien kamen erneut unter Druck.
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85805 (0,85130) britische Pfund, 115,63 (113,43) japanische Yen und 1,3000 (1,2844) Schweizer Franken fest gelegt. Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.427,00 (1.421,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 32.110,00 (32.630,00) Euro./jha/ajx/he

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