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FRANKFURT (awp international) - Der Euro ist am Donnerstag nach unkonkreten Plänen für mögliche Griechenland-Hilfen deutlich unter Druck gekommen. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung noch 1,3649 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,3718 (Mittwoch: 1,3740) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7290 (0,7278) Euro.
Die Länder der Eurozone sind bereit, Athen notfalls zu helfen, um einen Staatsbankrott zu vermeiden. Die griechische Regierung habe aber nicht um Finanzhilfen gebeten, sagte der ständige EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy am Rande des EU-Gipfels in Brüssel. Als "nebulös" bezeichneten Händler die Aussagen. Konkrete Details wie Hilfsmassnahmen aussehen könnten, gab es nicht. Diese sollen bei einem regulären Finanzministertreffen am Montag und Dienstag (15. und 16. Februar) festgelegt werden.
"Die Aussagen sind sehr vage, es wurden keine konkreten Hilfen zugesagt", sagte Devisenexperte Ralf Umlauf von der Helaba. Genau das habe den Markt enttäuscht. "Die Verunsicherung ist wieder da, das einzig Positiv ist, dass überhaupt über Hilfen im EU-Kreis gesprochen wurde." Nun gebe es das Risiko, dass aus der Griechenland-Problematik eine Hängepartie werde. "Allerdings dürften auch negative Meldungen zunächst ausbleiben, der Fokus richtet sich nun auf die morgen anstehenden zahlreichen US-Konjunkturdaten", so Umlauf.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87750 (0,87980) britische Pfund, 123,03 (123,01) japanische Yen und 1,4663 (1,4658) Schweizer Franken fest. Der Preis für die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.076,25 (1.069,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 25.358,25 (25.191,30) Euro.
dr/wiz

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