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FRANKFURT (awp international) - Der Euro hat sich am Donnerstag bei der Marke von 1,36 US-Dollar stabilisiert. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am späten Nachmittag 1,3609 Dollar und damit etwas mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,3560 (Mittwoch: 1,3507) Dollar festgesetzt. Ein Dollar war damit 0,7375 (0,7403) Euro wert.
"Die Lage für den Euro hat sich etwas entspannt", sagte Ulrich Wortberg, Devisenexperte bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Die jüngste Korrekturphase des Euro mit dem Tiefpunkt am Montag knapp über 1,34 Dollar könnte damit abgeschlossen werden. Entscheidend für die jüngste Erholung des Euro seien Konjunkturdaten aus den USA. Diese seien insgesamt relativ robust ausgefallen. Bei geringem Inflationsdruck seien die Perspektiven für die Industrie weiterhin günstig.
Nach dem kräftigen Anstieg der Erzeugerpreise in den Vereinigten Staaten habe der Markt wohl einen deutlicheren Anstieg der Verbraucherpreise im Januar erwartet, sagte Wortberg. Dieser Schub sei aber ausgeblieben. Dies habe Spekulationen auf eine Wende der US-Geldpolitik gedämpft. Angesichts der geringen Inflation und der nach wie vor angespannten Lage am US-Arbeitsmarkt dürfte die US-Notenbank ihre sehr expansive Geldpolitik weiterhin fortsetzen.
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84090 (0,84190) britische Pfund , 113,39 (113,12) japanische Yen und 1,2973 (1,3073) Schweizer Franken festgelegt. Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.379,00 (1.371,25) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete wie am Vortag 32.100,00 Euro./jha/jsl/he

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