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FRANKFURT (awp international) - Der Euro hat sich am Montag von seiner Talfahrt vom Wochenausklang stabilisiert. Im Vormittagshandel bewegte sich der Euro in einer vergleichsweise engen Spanne und kostete zuletzt 1,4405 US-Dollar. Am Donnerstag und Freitag war der Euro stark unter Druck geraten und hatte in der Spitze rund fünf Cent an Wert verloren. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag noch auf 1,4501 (Donnerstag: 1,4814) festgesetzt.
Nachdem der Euro zunächst am Donnerstag seitens der europäischen Geldpolitik belastet wurde, sorgten am Freitagabend Gerüchte um den grössten Euro-Schuldensünder Griechenland für zusätzlichen Abwärtsdruck. So war ein zunächst geheimes Treffen führender Euro-Länder zur Lage in Griechenland bekannt geworden. Gerüchte, wonach es bei dem Treffen auch um einen möglichen Austritt Griechenlands aus dem Euroraum gegangen sein soll, wurden umgehend von mehreren Seiten scharf dementiert. Gleichwohl wurde der Euro stark belastet und sank zeitweise auf gut 1,43 Dollar.
Laut Experten zeigt die jüngste Stabilisierung des Euro auch, dass die Glaubwürdigkeit der europäischen Politik offenbar nur begrenzten Schaden genommen hat. So würden die Finanzmärkte es der Politik offenbar abnehmen, dass ein Austritt Griechenlands aus der Währungsunion nach wie vor kategorisch ausgeschlossen wird, hiess es am Markt. "Denn warum sollte die Regierung in Athen so etwas wollen", unterstreichen die Devisenexperten der Commerzbank mit Blick auf die vielen ökonomischen Probleme, die ein Austritt mit sich bringen würde. Gleichwohl sei die Kommunikationspolitik vom Freitag "zweifelhaft" gewesen. Nachdem erste Meldungen zu dem vermeintlich geheimen Treffen aufgekommen waren, wurden das Treffen zunächst dementiert. Erst zu später Stunde wurde Stellung zu dem Inhalt des Treffens bezogen./bgf/jsl

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