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FRANKFURT (awp international) - Der Euro hat am Freitag zum Dollar spürbar zugelegt und ist über die Marke von 1,42 US-Dollar gestiegen. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,4250 Dollar, nachdem sie am Vorabend noch auf bis zu 1,4070 Dollar gefallen war. Ein Dollar kostete zuletzt 0,7017 Euro. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,4168 (Mittwoch: 1,4069) Dollar festgesetzt.
Unterstützung erhielt der Euro zuletzt von enttäuschenden US-Konjunkturdaten. So hatte das amerikanische Handelsministerium am Donnerstag den schwachen Jahresauftakt der US-Wirtschaft bestätigt. Zudem fielen neue Zahlen vom Arbeitsmarkt schlecht aus. Der US-Notenbank Fed dürfte diese Entwicklung überhaupt nicht gefallen, gilt die Konjunktur- und Arbeitsmarktschwäche doch als Hauptgrund für ihre hoch-expansive Geldpolitik. "Die Fed wird noch lange warten, bis sie an eine Normalisierung ihrer Geldpolitik denkt", kommentierten die Experten von der Commerzbank.
Hingegen markierte die Gemeinschaftswährung in der Nacht zum Freitag erneut ein historisches Tief zum Schweizer Franken. Es habe keinen konkreten Auslöser für diese Bewegung gegeben, im Hintergrund sorgt die anhaltende Euro-Schuldenkrise aber für die Flucht in den sicheren Hafen, heisst es am Markt. Über Nacht rutschte der Euro erstmals unter 1,22 CHF und sackte bis auf 1,2164 CHF ab. Zuletzt wurden wieder 1,2218 CHF bezahlt. Auch der Dollar kam nach den schwachen Daten unter Druck und markierte bei 0,8533 CHF ebenfalls ein neues Rekordtief. Am Morgen lag der Greenback mit 0,8572 CHF weiter nahe dieses Tiefs.
/bgf/tw/dm/rt

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