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FRANKFURT (awp international) - Der Euro ist am Montag zeitweise in Richtung 1,42 US-Dollar gestiegen. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung in der Spitze 1,4197 Dollar. Bis zum späten Nachmittag büsste der Euro seine Gewinne aber wieder ein und kostete zusetzt mit 1,4150 Dollar soviel wie am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,4151 (Freitag: 1,4135) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7067 (0,7075) Euro.
"Die Entwicklung beim Euro war heute zweigeteilt", sagte Ralf Umlauf, Devisenexperten bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). So sei die Gemeinschaftswährung im Vormittagshandel zunächst von Berichten beflügelt worden, wonach eine Anleihenemission in Griechenland auf rege Nachfrage gestossen sei. Das hochverschuldete Euro-Land steht seit Wochen im Fokus der Finanzmärkte. Mit der Aufnahme neuer Mittel versucht das südeuropäische Land, seine Zahlungsfähigkeit abzusichern und den eingeschlagenen Konsolidierungskurs zu finanzieren.
Belastet wurde der Euro am Nachmittag jedoch von überraschend schwachen Zahlen vom amerikanischen Immobilienmarkt. So sind die Bestandsverkäufe im Dezember so stark wie noch nie eingebrochen. "Der heutige Kursverlauf zeigt, dass der Eurokurs immer noch stark von der Risikoneigung der Investoren getrieben wird", sagte Umlauf. Seit der Finanzkrise wird der Dollar als weltweite Reservewährung bei ungünstigen Konjunkturdaten regelmässig stark nachgefragt.
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87730 (0,87630) britische Pfund , 127,74 (127,35) japanische Yen und 1,4728 (1,4708) Schweizer Franken festgelegt. Der Preis für die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.095,25 (1.084,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 25.087,90 (24.933,05) Euro./bf/he

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