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HAGEN (awp international) - Der Hang zum kleinen Luxus bei den deutschen Verbrauchern hat dem Handelskonzern Douglas auf die Sprünge geholfen. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2009/10 konnte Douglas Umsatz und Gewinn steigern, auch wenn in einigen Auslandsmärkten das Geschäft nach wie vor nicht rund läuft. Für das Ende September auslaufende Geschäftsjahr sieht sich der Konzern weiter auf Kurs und bestätigte seine Ziele. Die im MDax notierte Aktie pendelte im frühen Handel um ihren Vortagesschluss und hielt sich mit minus 0,1 Prozent besser als der MDax .
In den Monaten Oktober bis Juni stieg der Umsatz konzernweit um 3,2 Prozent auf 2,56 Milliarden Euro, wie Douglas am Mittwoch mitteilte. Etwa zwei Drittel des Umsatzes steuerten die deutsche Konsumenten bei. Aber auch die Beteiligung an dem Online-Buchhändler buch.de, der seit Dezember voll konsolidiert wird, wirkte sich positiv aus. Auf vergleichbarer Basis hielt sich der Umsatz stabil.
Vor Zinsen Steuern und Abschreibungen legte der Gewinn um 10,2 Prozent auf 228,3 Millionen Euro zu. Unter dem Strich verdiente Douglas 89 Millionen Euro nach 75,3 Millionen im Jahr zuvor. Der Konzern zählt mit seinen Parfümerien, Buchhandlungen (Thalia), Schmuckgeschäften (Christ) und Süsswarenläden (Hussel) zu den klassischen Profiteuren des Weihnachts- und Ostergeschäfts.
"Wir sind mit unserer Entwicklung in den ersten neun Monaten insbesondere in unserem wichtigen Heimatmarkt Deutschland recht zufrieden. Wir stehen unter dem Eindruck, dass sich die gesamtwirtschaftliche Situation zunehmend verbessert. Das stimmt uns für die Zukunft recht optimistisch", sagte Vorstandschef Henning Kreke laut Mitteilung. Im Ausland ist Douglas in erster Linie mit seinen Parfümerien vertreten und hatte dort bereits im vergangenen Jahr die Auswirkungen der Wirtschaftskrise hautnah zu spüren bekommen. In Ländern wie Spanien, Portugal oder dem Baltikum brach der Konsum ein und Douglas musste Filialen schliessen. In den vergangenen zwölf Monaten wurden mehr als 100 unrentable Geschäfte dicht gemacht, gleichzeitig aber auch wieder in anderen Ländern neue eröffnet. Insgesamt betrieb Douglas Ende Juni mit 1.977 Fachgeschäften 22 weniger als noch im Jahr zuvor.
Die Parfümerien steuern nach wie vor den grössten Teil zum Umsatz bei, gefolgt von der Buchsparte Thalia. Im Schmucksegment ist der Konzern mit seinen Christ-Filialen vertreten, die in den ersten neun Monaten ebenfalls mehr Umsatz einbrachten und laut Douglas vom Vertrieb von Exklusiv- und Trendmarken (Jette, Pandora) profitierten. Ein deutliches Minus wiesen die Modehäuser AppelrathCüpper auf. Douglas baut die Kette derzeit um und versucht eine jüngere Kundschaft zu gewinnen. Im Januar hatte das Unternehmen eine Filiale in Berlin geschlossen und dadurch Umsatz verloren.
Für das Gesamtjahr verspricht Douglas weiteres Wachstum. Der Umsatz soll um bis zu zwei Prozent zulegen und das Ergebnis vor Steuern auf 120 bis 130 Millionen Euro steigen. Der Konzern geht davon aus, das obere Ende des Zielkorridors zu erreichen./she/nmu/tw

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