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BERLIN (awp international) - Rund 135.000 Inlands-Beschäftigte der Deutschen Bahn bekommen in zwei Schritten mehr Geld. Die Bahn und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG einigten sich am Dienstag in Berlin auf einen Entgelt-Tarifvertrag. Er sieht eine Einkommenserhöhung um 1,8 Prozent zum 1. März 2011 sowie weitere 2,0 Prozent zum 1. Januar 2012 vor. Das Ergebnis lehnt sich damit an den Branchentarifvertrag an, auf den sich Deutsche Bahn, sechs regionale Privatbahnen und die EVG in einer Schlichtung verständigt hatten.
Wie beide Seiten mitteilten, wurden für die Bahnmitarbeiter auch Verbesserungen beim Urlaubsgeld und bei den Schichtzulagen vereinbart. Rund 50 Millionen Euro zusätzlich sollen unter anderem in die betriebliche Altersversorgung fliessen. EVG-Verhandlungsführer Heinz Fuhrmann bezifferte das Volumen der Tariferhöhungen auf rund fünf Prozent. Allerdings hat der Tarifvertrag eine Laufzeit von 29 Monaten. Er gilt rückwirkend vom 1. August 2010 bis 31. Dezember 2012. Die Mitarbeiter hatten bereits eine Einmalzahlung von 500 Euro erhalten.
Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber sprach von einem "sehr ausgewogenen Ergebnis". Die Bahn sei bereit, die Beschäftigungssicherung über 2011 hinaus fortzusetzen. "Auch weiterhin wird es keine betriebsbedingten Kündigungen geben", sagte Weber. Dies sei schon jetzt klar. Über andere Punkte eines neuen Tarifvertrages zur Beschäftigungssicherung müsse noch verhandelt werden./brd/DP/tw

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