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WILMINGTON (awp international) - Das Geschäft mit Chemieprodukten brummt: Der BASF -Rivale DuPont hat nach überraschend starken Jahreszahlen sein Gewinnziel für das laufende Geschäftsjahr erhöht. Nun erwarte das Unternehmen für 2011 einen Gewinn je Aktie (EPS) von 3,45 bis 3,75 US-Dollar, teilte DuPont am Dienstag in Wilmington mit. Darin enthalten sind sowohl Rückgänge im Pharmageschäft als auch Belastungen aus dem jüngsten Zukauf, dem dänischen Unternehmen Danisco. Zuvor waren die Amerikaner von einem Gewinn je Aktie zwischen 3,30 und 3,60 Dollar ausgegangen.
Im abgelaufenen Jahr erhöhte sich der Gewinn je Aktie auf 3,28 Dollar nach 1,92 Dollar im Krisenjahr 2009. Der Umsatz kletterte vor allem dank einer starken konjunkturellen Erholung in den Schwellenländern um gut ein Fünftel auf 31,5 Milliarden Dollar. Damit erreichte DuPont wieder das Niveau vor der Krise. Im Schlussquartal betrug der um Sondereffekte bereinigte Gewinn 0,50 Dollar je Aktie nach 0,44 Dollar je Anteilsschein im Vorjahr.
KULLMANN: 'DAS VIERTE QUARTAL WAR EIN STARKES FINALE FÜR EIN AUssERGEWÖHNLICHES JAHR'
"Das vierte Quartal war ein starkes Finale für ein aussergewöhnliches Jahr", sagte Unternehmenschefin Ellen Kullman. Das Grundgerüst für eine Erholung sei bereits im Jahr 2009 gelegt worden. Die Umsetzung folgte ihr zufolge dann im vergangenen Jahr. Einige Ziele seien somit ein ganzes Jahr früher erreicht worden.
Wachsen konnte der Chemiekonzern in allen Regionen. Den grössten Zuwachs verzeichneten die Amerikaner in der Region Asien-Pazifik. Der Umsatz stieg dort im Schlussquartal um gut ein Viertel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auf dem Heimatmarkt USA setzte das Unternehmen 15 Prozent mehr um. Dabei profitierte DuPont vor allem von einer sehr hohen Nachfrage nach Materialien für die Autoindustrie, aber auch für die Photovoltaik- und Halbleiterindustrie.
PHARMAGESCHÄFT SCHWÄCHER
Schwächer entwickelte sich hingegen das Pharmageschäft. Unter anderem waren die Patente von Cozaar und Hyzaar im Jahresverlauf ausgelaufen. DuPont hatte beide Mittel gegen Bluthochdruck gemeinsam mit dem US-Pharmakonzern Merck & Co. entwickelt.
DuPont löst sich ähnlich wie der deutsche Konkurrent BASF vom Massengeschäft und baut gezielt das Spezialchemiesortiment aus, um konjunkturelle Dämpfer besser abfedern zu können. Erst Anfang Januar hatte der BASF-Konkurrent sein Geschäft mit Zusatzstoffen für die Lebensmittelindustrie gestärkt. Für 6,3 Milliarden Dollar (rund 4,9 Mrd Euro) hatte er das dänische Unternehmen Danisco erworben./mne/nmu/he

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