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FRANKFURT (awp international) - Der Wachstumsgigant China wird nach Einschätzung von Larry Brainard, Chefökonom des Beratungsunternehmens Trusted Sources, in den kommenden Jahren merklich schwächer expandieren als im vergangenen Jahrzehnt. "Zudem wird China seine Wirtschaftsstruktur spürbar verändern - und zwar weg von der Produktion vergleichsweise einfacher Güter, hin zum Hochtechnologiesektor", sagte Brainard am Donnerstag in Frankfurt. Schon der nächste Fünfjahresplan Chinas, der im kommenden Monat verabschiedet wird, dürfte entsprechende Akzente setzen, vermutet der Experte.
Einen wichtigen Grund für den Strategiewechsel Chinas sieht Brainard in dem weltweit hohen Angebot an Gebrauchsgütern. Mithin seien die Exporte Chinas bereits jetzt an einem Punkt angekommen, von dem aus zusätzliches Wachstum nur schwer zu verwirklichen sei. "Weiteres Wachstum setzt voraus, dass China in der Wertschöpfungskette nach oben klettert, also nicht nur in der Auftragsproduktion wächst." Zudem werde Chinas Wachstum durch demographische Entwicklungen begrenzt. "Bereits ab 2015 beginnt die Ein-Kind-Politik Chinas zu wirken, was sich in einem zunehmenden Arbeitskräftemangel widerspiegeln dürfte."
Langfristig sagt der Experte für China ein Wachstum von rund acht Prozent voraus. Dies wäre deutlich weniger als in den letzten Jahren, als die Wachstumsrate zum Teil deutlich über zehn Prozent gelegen hatte. Das Unternehmen Trusted Sources berät zahlreiche Anleger und Fondsmanager bei Anlageentscheidungen und ist spezialisiert auf Schwellenländer wie Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC-Staaten). Trusted Sources arbeitet auch mit der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) zusammen./bgf/stb

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