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BERLIN/FRANKFURT (awp international) - Die deutsche Industrie hat mit einem unerwartet starken Produktionsrückgang im November einen leichten Dämpfer erhalten. Auf Monatssicht fiel die Gesamptproduktion in Deutschland preis- und saisonbereinigt um 0,7 Prozent, teilte das Wirtschaftsministerium am Freitag in Berlin mit. Von dpa-AFX befragte Volkswirte hatten nur mit einem Rückgang um 0,4 Prozent gerechnet. Im Vormonat war die Produktion noch um aufwärtsrevidierte 3,0 (zunächst +2,9) Prozent gewachsen. Im Jahresvergleich ergibt sich für November ein Produktionsplus von bereinigt 11,1 Prozent.
"Die Entwicklung der Produktion bleibt aufwärts gerichtet", kommentierte das Ministerium die Daten. "Das liegt vor allem an der Industrieproduktion als wichtigem konjunkturellen Impulsgeber." Das Ministerium verweist auf die gute Bestelltätigkeit. Im November waren die Auftragseingänge laut Daten vom Donnerstag um 5,2 Prozent zum Vormonat gestiegen.
Auch Ökonomen zeigten sich nicht wirklich beunruihgt. Angesichts starker Vormonatszahlen ist der Produktionsrückgang in der deutschen Industrie nach Einschätzung der NordLB kein Beinbruch. Es handele sich vielmehr um eine statistische Gegenbewegung, die nicht dramatisiert werden sollte. Die gesamtwirtschaftliche Verfassung der heimischen Wirtschaft sei nach wie vor sehr überzeugend. Die Commerzbank verwies ebenfalls auf die starken Oktober-Werte. Nach den Auftragszahlen vom Vortag sei zu erwarten, dass die Industrie weiter einer der Hauptträger eines kräftigen Aufschwungs bleibe.
Sowohl in der Industrie (-0,6%) als auch im Bauhauptgewerbe (-1,1%) ging die Produktion im November laut Statistikbehörde im November zurück. Im Energiesektor lag der Rückgang sogar bei 2,4 Prozent.
Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich (November/Oktober gegenüber August/September) stieg die Produktion um 2,2 Prozent. Die Industrieproduktion erhöhte sich in diesem Zeitraum um 2,2 Prozent und die Produktion im Bauhauptgewerbe um 2,4 Prozent.
/jha/he

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