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WIESBADEN (awp international) - Auf dem Bau in Deutschland brummt es längst nicht mehr so prächtig wie noch vor einem Jahr. Das Baugewerbe verzeichnete in den ersten fünf Monaten 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Umsatzeinbruch von 9,5 Prozent auf 24,4 Milliarden Euro. Das berichtete das Statistische Bundesamt am Freitag. Der Auftragseingang wuchs dagegen von Januar bis Ende Mai im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 Prozent.
Im Mai, der in diesem Jahr überaus kühl und nass und damit schlecht für die Baubranche ausschaute, zeigte die Auftragsentwicklung mit einem Minus von 0,5 Prozent nach unten.
In den ersten fünf Monaten des Jahres 2007 waren noch 26,8 Milliarden Euro in die Kassen der Bauunternehmen geflossen. Im gleichen Zeitraum 2008 wuchs der Umsatz auf 29,3 Milliarden Euro und fiel auch in den ersten fünf Monaten 2009 mit 27,0 Milliarden Euro noch hoch aus. Nun allerdings rutschte die Branche auf das Niveau von 2006 ab. Die Beschäftigtenzahl sank um 0,9 Prozent auf 683.000 Menschen.
Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) sieht als Ursache für den Einbruch vor allem die Entwicklung im öffentlichen Bau, also beispielsweise bei Schulen oder Strassen. Hier habe die Branche deutlich mehr erwartet, sagte Andreas Geyer, Hauptabteilungsleiter Wirtschaft im ZDB. "Das ist in der Tat enttäuschend."
Es sei spürbar, dass die Finanzspritzen des Staates zur Stützung der Wirtschaft nachliessen. Die Bundesregierung hatte als Reaktion auf die Finanz- und Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre auch die Bauwirtschaft mit milliardenschweren Hilfen angekurbelt. "Der Zustrom aus den Konjunkturpaketen ebbt ab. Die Projekte laufen aus", sagte Geyer.
Da die Firmen aber in der Summe immer noch eine rege Bautätigkeit meldeten und sich der Wohnungsbau gut einwickele, sei die Prognose noch nicht düster. Allerdings sagte Geyer auch: "Der Wohnungsbau ist die einzige Sparte, in der es aktuell dominant positiv läuft."/loh/DP/bgf

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