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WIESBADEN/BERLIN (awp international) - Nach dem Krisenjahr 2009 erwarten Deutschlands Einzelhändler auch in den nächsten Monaten kaum bessere Geschäfte. "Es wird sicherlich ein schwieriges Jahr, wir werden noch mit den Folgen der Krise zu tun haben", bekräftigte die Sprecherin des Handelsverbandes HDE, Ulrike Hörchens, am Donnerstag. "Sollte es mehr Arbeitslose geben, merken das die Einzelhändler sofort in den Kassen." Eine Umsatzprognose sei aber frühestens im Februar möglich.
Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden schätzt die Umsatzlücke für das Gesamtjahr 2009 auf real zwischen 1,9 und 2,1 Prozent. Nominal dürften die Erlöse zwischen 2,5 und 2,7 Prozent unter dem Wert von 2008 liegen, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) geht von einem nominalen Minus von 2,0 Prozent aus.
Nachdem einer leichten Belebung des Konsums im Oktober hatten viele Ladeninhaber auf ein gutes Weihnachtsgeschäft gehofft. Doch nach vorläufigen Zahlen des Bundesamtes sanken im November die realen Erlöse saison- und kalenderbereinigt um 1,1 Prozent. Auf Jahressicht gab es im November real 2,8 Prozent weniger Umsatz.
"Damit setzt der Einzelhandel seinen Abwärtstrend fort, den die Krise spürbar beschleunigt hat. Für die kommenden Monate dürfte sich daran nichts ändern", kommentierten die Volkswirte der Commerzbank . Gegen den Trend positiv entwickelten sich im November der Handel mit Kosmetik sowie mit Möbeln und Haushaltsgeräten. Dies sei prägend für 2009 gewesen, erläuterte HDE-Sprecherin Hörchens: "In der Krise konzentrieren sich viele auf die Familie und die eigenen vier Wände."/jb/DP/jha

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