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BERLIN (awp international) - Das Preisklima in Deutschland hat sich nach Einschätzung der Bundesregierung eingetrübt. "Der Preisdruck auf der Verbraucherstufe hat in Deutschland zu Jahresbeginn zugenommen", heisst es im aktuellen Monatsbericht des Finanzministeriums.
Trotz eines spürbaren Preisauftriebs hält das Ministerium aber an seiner bisherigen Jahresprojektion fest. Der Anstieg des Preisniveaus dürfte im Jahresdurchschnitt 2011 knapp unterhalb des Stabilitätsziels der Europäischen Zentralbank (EZB) für das Eurogebiet bleiben, heisst es in dem am Montag vorgelegten Bericht. Die EZB strebt mittelfristig eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an.
Der konjunkturelle Aufschwung setze sich mit moderatem Tempo fort, auch wenn die Produktionstätigkeit in der Industrie zum Jahresauftakt verhalten ausgefallen sei. "Die aktuellen Stimmungsindikatoren signalisieren, dass die gesamtwirtschaftliche Aktivität in Deutschland im weiteren Jahresverlauf wieder an Schwung gewinnen dürfte", heisst es.
Die Bundesregierung geht nach dem Bericht für 2011 aber weiter von einem Wachstumsplus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von preisbereinigt 2,3 Prozent aus.
Auf den vorgelagerten Preisstufen - als Frühindikatoren für künftige Inflationstendenzen auf der Verbraucherstufe - sei bereits seit längerem ein spürbarer Preisauftrieb zu beobachten. Im Januar hätten sich Importe um 11,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verteuert.
Die Preise für Vorleistungsgüter erreichten dem Monatsbericht zufolge einen neuen Höchststand. Auch Verbrauchsgüter, insbesondere Nahrungsmittel, seien deutlich teurer als vor einem Jahr. "Vor diesem Hintergrund sowie angesichts gestiegener Preiserwartungen der Verbraucher und Unternehmen hat sich das Preisklima am aktuellen Rand etwas eingetrübt", heisst es./sl/DP/jha

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