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NÜRNBERG (awp international) - Die deutschen Verbraucher zeigen sich von der zuletzt höheren Inflation noch unbeeindruckt. Dank höherer Einkommenserwartungen hellt sich die Stimmung der Konsumenten weiter auf. Das GfK-Konsumklima signalisiert für März einen Wert von 6,0 Punkten, wie das Marktforschungsunternehmen GfK am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Damit legt der Indikator auf Monatssicht um 0,2 Punkte zu. Im Vormonat hatte er bei revidiert 5,8 (zunächst 5,7) Punkten gelegen. Von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragte Ökonomen hatten mit einem Wert von 5,8 Punkten gerechnet.
Für Auftrieb sorgten zuletzt die Einkommenserwartungen. Sie stiegen im Februar deutlich um 5,2 Punkte auf 42,9 Zähler. "Die Zuversicht der Konsumenten auf eine positive Arbeitsmarktentwicklung sowie stärkere Einkommenszuwächse ist nach wie vor ungebrochen", kommentierte die GfK. Die Konjunkturerwartungen und Anschaffungsneigung gaben im Februar zwar nach. Das hohe Niveau der beiden Indikatoren signalisiere aber eine sehr positive Grundstimmung, so die Forscher.
KONSUMSTIMMUNG STEHT AUF GUTEM FUNDAMENT
Damit steht die Verbraucherstimmung trotz der zuletzt erhöhten Inflation auf einem guten Fundament. "Der private Verbrauch dürfte sich im laufenden Jahr neben dem Export zu einer zweiten wichtigen Stütze der deutschen Wirtschaft entwickeln", sagte GfK-Chef Klaus Wübbenhorst. Nach einem Konsumwachstum von 0,5 Prozent im vergangenen Jahr rechnen die Forscher für 2011 mit einer Verdreifachung des Wachstums auf 1,5 Prozent.
Selbst höhere Preise für Nahrungsmittel und Benzin haben die Konsumstimmung nicht trüben können. "Es ist zwar richtig, dass höhere Energiepreise das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte mindern und den Kostendruck in einigen Industriezweigen erhöhen", so Wübbenhort. Zugleich seien höhere Preise aber auch ein Resultat des starken Wirtschaftswachstums. "Insgesamt steht die Konsumstimmung zurzeit auf einem breiten Fundament. Es müsste schon viel zusammenkommen, dass dieses Fundament Risse bekommt."
ROBUSTER ARBEITSMARKT STÜTZT
Zudem sieht der GfK-Chef auch Chancen, dass der Verbrauch im laufenden Jahr noch stärker als die prognostizierten 1,5 Prozent wächst. "Falls sich die Gesamtwirtschaft noch robuster zeigt und die Arbeitslosigkeit weiter zurückgeht, kann das Konsumwachstum auch noch stärker ausfallen." Dass sich die aktuell höhere Teuerung nicht dämpfend auf die Verbraucherstimmung auswirkt, führt Wübbenhorst vor allem auf den robusten Arbeitsmarkt zurück. "Die niedrige Arbeitslosigkeit und höhere Lohnabschlüsse führen dazu, dass der Konsument zunächst einmal mehr Geld in der Tasche hat." Eine höhere Inflation mindere zwar diesen Einkommensgewinn, insgesamt ergebe sich aber derzeit ein positiver Saldo./bgf/jsl
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