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WIESBADEN/BERLIN (awp international) - Der stärkste Umsatzeinbruch seit vier Jahren hat den deutschen Einzelhandel im Mai zurückgeworfen. Wirtschaftswachstum und Entspannung am Arbeitsmarkt schlugen sich nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes vom Donnerstag weniger als erwartet in den Kassen der Geschäfte nieder. Doch die Branche lässt sich nicht völlig ausbremsen: "Wir bleiben bei unserer vorsichtig optimistischen Prognose von 1,5 Prozent nominalem Umsatzplus im Gesamtjahr", sagte ein Sprecher des Einzelhandelsverbandes HDE.
Nach den Zahlen des Bundesamtes brachen die Umsätze im Mai im Vergleich zum April dieses Jahres sowohl nominal (minus 3,0 Prozent) als auch preisbereinigt (minus 2,8 Prozent) ein. Ein stärkeres Minus hatte es zuletzt im Mai 2007 gegeben. Damals waren die Erlöse nominal um 3,7 Prozent und real um 3,6 Prozent gesunken.
Nach Berechnungen der Commerzbank befinden sich die realen Umsätze "auf einem tieferen Niveau als jemals in den letzten zehn Jahren". Die Zahlen sprächen dafür, dass die deutsche Wirtschaft insgesamt im zweiten Quartal "einen Gang zurückgeschaltet" habe.
Im Jahresvergleich verbuchte der Einzelhandel im Mai deutliche Umsatzzuwächse von nominal 4,0 Prozent und real 2,2 Prozent. Doch die Zahlen sind nur bedingt vergleichbar, wie das Wiesbadener Amt erklärte: Der Mai 2011 habe mit 26 Verkaufstagen drei Verkaufstage mehr gehabt als der Mai 2010./ben/DP/ajx

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