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BERLIN (awp international) - Die deutsche Industrie bleibt mit einem starken Auftragsanstieg im Februar auf Wachstumskurs. Die Nachfrage nach Industrieproduktion war im Februar sowohl aus dem Inland als auch auch dem Ausland hoch. Volkswirte erwarten nach den Daten weiterhin ein robustes Wirtschaftswachstum.
Im Monatsvergleich seien die Auftragseingänge bereinigt um 2,4 Prozent gestiegen, teilte das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Berlin mit. Von dpa-AFX befragte Experten hatten mit einem deutlich geringeren Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet. Darüber hinaus wurde der bereits starke Anstieg im Januar mit 3,1 Prozent nochmals 0,2 Punkte höher als bislang ausgewiesen. Im Jahresvergleich ergibt sich für Februar ein Auftragsplus von 20,1 Prozent.
GESTIEGENE GROSSAUFTRÄGE
Wie im Vormonat haben erneut Grossaufträge die Bestelltätigkeit beflügelt. Bei den Grossaufträgen hat laut Commerzbank vor allem der Flugzeugbau zugelegt. Aber auch ohne die Grossaufträge wären die Aufträge um ein Prozent gestiegen. Auch das Ministerium wertete die Zahlen klar positiv: Der Aufwärtstrend bei den Aufträgen setze sich fort, womit die Perspektiven für die Industrieproduktion günstig blieben.
Die deutsche Industrie bleibt mit den jüngsten Daten laut UniCredit auf Wachstumskurs. Womöglich hätten die deutschen Unternehmen im ersten Quartal sogar mehr Aufträge an Land gezogen als in der zweiten Jahreshälfte 2010. Ermutigend sei nicht nur die starke Nachfrage aus dem Inland. "Was auch auffällt, ist der im Vergleich zur restlichen Welt stärkere Zuwachs aus dem Euroraum."
HOHE NACHFRAGE NACH INVESTITIONSGÜTER
Der starke Auftragszuwachs geht den Daten zufolge fast ausschliesslich auf die wichtigen Investitionsgüter zurück. Hier lag das Orderplus bei starken 4,5 Prozent. Demgegenüber gab die Nachfrage nach Vorleistungsgütern mit 0,3 Prozent leicht nach. Die Aufträge für Konsumgüter legten geringfügig um 0,1 Prozent zu. Die Gesamtnachfrage stieg im Inland um 2,6 Prozent, aus dem Ausland kamen 2,3 Prozent mehr Aufträge.
Die Aussichten für die deutsche Industrie sind nach Einschätzung der Commerzbank für den weiteren Jahresverlauf rosig. "Sie bleibt die wichtigste Säule des Aufschwungs." Der Trend bei der Industrieproduktion weisse jetzt wieder steiler nach oben. So seien bis zuletzt die Stimmungsindikatoren wie das Ifo-Geschäftsklima gestiegen. Der Einfluss der Katastrophe in Japan auf die Industrieproduktion erscheine bisher gering. Das Wirtschaftswachstum sieht die Commerzbank im laufenden Jahr bei drei Prozent.
Die Aktienmärkte reagierten mit Kursgewinnen auf die Daten. Die Anleihenmärkte und der Eurokurs bewegten sich hingegen kaum.
/jsl/bgf

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