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BERLIN (awp international) - In Deutschland ist die Gesamtproduktion im Juli überraschend schwach gestiegen. Auf Monatssicht legte die Produktion preis- und saisonbereinigt um 0,1 Prozent zu, wie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte. Von dpa-AFX befragte Volkswirte hatten mit einem deutlich stärkeren Zuwachs um 0,8 Prozent gerechnet. Im Vormonat war die Produktion noch um 0,6 Prozent gesunken. Im Jahresvergleich ergab sich im Juli ein Produktionsplus von bereinigt 10,9 Prozent.
Während das Baugewerbe seine Produktion um 0,9 Prozent ausweitete, sank der Ausstoss im Energiebereich um 0,1 Prozent. Im wichtigen Industriesektor stagnierte die Produktion. Innerhalb der Industrie zeigte sich ein gespaltenes Bild: Während die Produktion von Konsum- und Vorleistungsgütern um 0,5 Prozent beziehungsweise 0,4 Prozent stieg, sank die Herstellung von Investitionsgütern um 0,7 Prozent.
"Nach der ausserordentlich kräftigen Frühjahrsbelebung war zu erwarten, dass das Produzierende Gewerbe wieder eine ruhigere Gangart einschlägt", kommentierte das Ministerium die Zahlen. Gleichwohl dürfte sich der Erholungsprozess fortsetzen, allerdings mit etwas vermindertem Tempo. Hierauf deuten auch Auftragsdaten vom Dienstag hin, die im Juli deutlich um 2,2 Prozent gesunken waren.
Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich (Juni/Juli gegenüber April/Mai) zeigt der Trend mit einem Produktionsplus von 0,9 Prozent nach oben. In dieser Abgrenzung bremste das Baugewerbe, während die Industrieproduktion zulegte. Im Jahresvergleich ergibt sich im Zweimonatsvergleich abermals ein deutlicher Produktionszuwachs um 10,8 Prozent.
Die Entwicklung im Überblick
Juli Prognose Vormonat
Gesamtproduktion
Monatsvergleich +0,1 +0,8 -0,6
Jahresvergleich +10,9 +11,6 +10,8r
(r=revidiert; in Prozent)
/bgf/jha/

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