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ECONOMICS/DE: Keine schwere Jobkrise im Jahr 2010 (Experten)

Dieser Inhalt wurde am 25. November 2009 - 15:50 publiziert

NÜRNBERG (awp international) - Deutschland droht nach neusten Prognosen von Arbeitsmarktexperten im Jahr 2010 nun doch keine schwere Jobkrise. Zwar werde die Arbeitslosigkeit in der ersten Jahreshälfte teils kräftig ansteigen. Der nach dem Ausbruch der Finanzkrise befürchtete massive Einbruch auf dem Stellenmarkt werde aber wohl nicht eintreten, sagten Volkswirte Deutscher Grossbanken am Mittwoch in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa. Sie korrigierten damit ihre früheren, weitaus pessimistischeren Prognosen.
Zur Begründung wiesen die Volkswirte auf die Beschäftigungspläne und die gute Auftragslage vieler Unternehmen hin. Die meisten Firmenchefs scheuten vor Entlassungen zurück, weil sie beim Wiederanspringen der Konjunktur einen Fachkräftemangel befürchteten. Auch habe die ausgeweitete Kurzarbeiterregelung vielen Unternehmen ermöglicht, Auftragsflauten ohne Entlassungen zu überbrücken.
Entsprechend undramatisch stellt sich die Arbeitsmarktlage rund ein Jahr nach dem Beginn der Finanzkrise dar. Nach Berechnungen der Experten ist die Zahl der Erwerbslosen im November nur um knapp 10.000 auf rund 3,33 Millionen gestiegen; dies entspricht etwa der Vorjahresentwicklung. Dies wären rund 230.000 mehr Jobsucher als vor einem Jahr. Die offiziellen Zahlen will die Bundesagentur für Arbeit (BA) am kommenden Dienstag (1. Dezember) bekanntgeben./kt/DP/bf

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