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WIESBADEN (awp international) - In Deutschland hat sich der Preisauftrieb auf Erzeugerebene zu Jahresbeginn weiter beschleunigt. Im Januar stieg die Jahresinflation von 5,3 Prozent im Vormonat auf 5,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Damit liegt die Teuerung im Produktionsbereich so hoch wie seit Oktober 2008 nicht mehr. Volkswirte hatten mit einer Verlangsamung des Preisauftriebs auf 5,1 Prozent gerechnet. Auf Monatssicht stiegen die Erzeugerpreise im Januar um 1,2 Prozent - doppelt so stark wie erwartet.
Preistreibend wirkten abermals Energieprodukte. So legten die Energiepreise auf Jahressicht um 9,3 Prozent zu. Zum Vormonat lag das Plus bei 2,3 Prozent. Ohne die Energiekomponente hätten die Erzeugerpreise im Jahresvergleich um 4,0 Prozent zugelegt, auf Monatssicht um 0,6 Prozent.
Die Erzeugerpreise beeinflussen die allgemeine Teuerung nicht direkt. Sie schlagen aber mit einiger Verzögerung teilweise auf die Verbraucherpreise durch./bgf/tw

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