Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

BERLIN (awp international) - Deutschland könnte dank der erwarteten Steuermehreinnahmen und bei anhaltend guter Konjunktur in diesem Jahr beim Defizitabbau schneller vorankommen. Das Maastricht-Defizit von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialkassen könnte 2011 in Richtung zwei Prozent gehen, verlautete am Freitag aus Regierungskreisen in Berlin.
Für 2012 und die Folgejahre sei dagegen eher kein schnellerer Defizitabbau als bisher geplant zu erwarten, hiess es. Grund seien zusätzliche Haushaltsbelastungen - etwa die ab 2013 fälligen Einzahlungen von jährlich mehr als vier Milliarden Euro für den künftigen Euro-Rettungsfonds ESM. Auch gebe es zusätzliche Etat-Risiken durch mögliche Zinsanhebungen.
Nach den bisherigen Planungen soll das Gesamtdefizit des Staates in diesem Jahr auf 2,5 Prozent der Wirtschaftsleistung gedrückt werden und damit wieder deutlich unter die maximal erlaubte Maastricht-Obergrenze von 3,0 Prozent. Bis 2014 soll die Defizitquote nach dem im April vom Bundeskabinett verabschiedeten Stabilitätsprogramm auf rund 0,5 Prozent zurückgeführt und im Jahr darauf nochmals gesenkt werden./sl/DP/jsl

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










???source_awp???