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DARMSTADT (awp international) - Der anhaltende Wirtschaftsaufschwung treibt die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen weiter nach oben. Daran änderten im Februar weder die politischen Unruhen in Afrika noch der Ölpreisantieg etwas. Der im Auftrag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX erstellte D&B-Zahlungsindex legte im Februar bereits den 21. Monat nacheinander zu. "Es gibt zwar Befürchtungen einer Abschwächung des Wachstums, aber konkret zu spüren oder zu belegen sind diese bisher nicht", sagte D&B-Geschäftsführer Thomas Dold am Montag in Darmstadt. "Durch den steigenden Ölpreis rückt jedoch bei Unternehmen wieder das Thema Bedarfssicherung in den Vordergrund. Rohstoffknappheit ist wieder ein Thema und wird es absehbar auch bleiben." Dies könnte sich auf die Liquidität und damit die Zahlungsbereitschaft negativ auswirken.
Der D&B-Zahlungsindex legte im Februar auf 86,06 (Januar: 85,61) Prozent zu. Seit dem Tiefpunkt des D&B-Zahlungsindex im Mai 2009, als der Index auf 78 Prozent gefallen war, verbesserte sich die Lage deutlich. Der Index sagt aus, dass im Februar rund 86 Prozent der rund 4,5 Millionen Unternehmen in Deutschland ihre Rechnungen fristgerecht bezahlten. Das sind 360.000 Firmen mehr als zum Höhepunkt der Krise. Der Indikator wird seit knapp zwei Jahren auf Monatsbasis veröffentlicht und fiel von Januar bis Mai 2009 deutlich - seit Juni 2009 legte er Monat für Monat zu.
D&B Deutschland gehört zur Bisnode-Gruppe. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer für Wirtschaftsinformationen und Firmenbewertungen. D&B erstellt auf Basis von 600 Millionen Rechnungen und Auswertung von Daten von mehr als 700.000 deutschen Firmen eine regelmässige Studie zur Zahlungsmoral. Weltweit wertet D&B mehr als 20 Milliarden Rechnungen aus./zb/enl/tw

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