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MANNHEIM (awp international) - Die Konjunkturzuversicht deutscher Finanzexperten hat sich im Februar kaum verändert. Die ZEW-Konjunkturerwartungen stiegen geringfügig um 0,3 Punkte auf 15,7 Zähler, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte. Von dpa-AFX befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einer deutlich stärkeren Aufhellung auf 20,0 Punkte gerechnet. Dennoch zeigten sich Bankvolkswirte zuversichtlich, dass sich die robuste Konjunkturentwicklung im Jahresverlauf fortsetzt.
Ökonomen verwiesen vor allem auf das hohe Niveau der aktuellen Lageeinschätzung. Dieser Indikator stieg im Februar um 2,4 Punkte auf nunmehr 85,2 Zähler. Von dem erreichten hohen Niveau sehen viele der Befragten offenbar nur wenig Verbesserungspotenzial, so das Argument der Postbank. Mithin seien die Konjunkturerwartungen auch nur leicht gestiegen. Trotz der leichten Verbesserung liegen die Erwartungen weiter unter ihrem historischen Mittelwert von derzeit 26,7 Punkten.
DEUTSCHLAND WÄCHST WEITER STARK
Auch die Commerzbank nennt den starken Aufschwung in der deutschen Wirtschaft als Grund für die Stagnation der weiteren Erwartungen. Angesichts sehr robuster Frühindikatoren dürfte die deutsche Wirtschaft im laufenden Jahr dennoch abermals stark wachsen. Für das Gesamtjahr rechnet die Commerzbank mit einem Wachstum von rund drei Prozent, nach 3,6 Prozent im vergangenen Jahr. An den Finanzmärkten sorgte der ZEW-Indikator nur kurzzeitig für Bewegung.
In der Eurozone legten die Indikatoren stärker als in Deutschland zu, was Experten vor allem auf die deutlich schlechtere Ausgangslage im Währungsraum zurückführten. Die Konjunkturerwartungen hellten sich um 4,1 Punkte auf 29,5 Zähler auf. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage stieg um 12,2 Punkte auf 6,1 Punkte./bgf/jha/

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