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LUXEMBURG/FRANKFURT (awp international) - Erstmals seit mehr als zwei Jahren ist die Inflation im Eurogebiet über die wichtige Marke von zwei Prozent geklettert. Im Dezember 2010 betrug die jährliche Teuerungsrate 2,2 Prozent - das waren 0,3 Punkte mehr als im Vormonat, teilte die Europäische Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg am Dienstag in einer ersten Schätzung mit.
Einen stärkeren Anstieg hatten die Statistiker zuletzt im Oktober 2008 mit 3,2 Prozent verzeichnet. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht mittelfristig stabile Preise nur bei Werten von knapp unter 2 Prozent.
Über Gründe werden die Statistiker erst zur Monatsmitte berichten. Nach Einschätzung von Volkswirten haben teurere Energie und Lebensmittel die Verbraucherpreise in die Höhe getrieben. "Ohne den preistreibenden Effekt der Steuererhöhungen in vielen Ländern wäre die Rate jedoch ein paar Zehntel niedriger", schrieben die Experten der Commerzbank. Rechne man die schwankungsanfälligen Energiepreise heraus, sei die Teuerungsrate noch geringer.
Daher gebe es keinen Druck für die EZB, die Zinsen zu erhöhen. Mit diesem Schritt wird frühestens Ende dieses Jahres gerechnet. Die EZB hält den Leitzins seit Mai 2009 wegen der Wirtschaftskrise auf dem Rekordtief von 1,0 Prozent.
In Deutschland hatten vor allem steigende Energiepreise die Teuerungsrate zum Jahresende nach oben getrieben. Für Dezember 2010 ermittelte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden nach früheren Angaben eine jährliche Inflationsrate von 1,7 Prozent - nach 1,5 Prozent im November. Der harmonisierte Verbraucherpreisindex, der für europäische Vergleichszwecke vom Bundesamt berechnet wird, stieg im Dezember auf Jahressicht um 1,9 Prozent./mt/cb/DP/jha

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