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LONDON (awp international) - In der Eurozone hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager im August nicht ganz so stark wie ursprünglich gemeldet eingetrübt. Der Gesamtindex sei von 56,7 Punkten im Vormonat auf 56,2 Punkte gesunken, teilte das Forschungsunternehmen Markit am Freitag in London mit und revidierte damit vorläufige Daten um 0,1 Punkte nach oben. Von dpa-AFX befragte Volkswirte hatten hingegen mit einer Bestätigung der Erstschätzung gerechnet.
Der Rückgang in der Industrie wurde im Vergleich zur Schnellschätzung bereits am Mittwoch leicht nach oben revidiert. Der Rückgang im Dienstleistungssektor kehrte sich laut den nun veröffentlichten endgültigen Daten sogar in einen minimalen Anstieg um.
In Deutschland, der grössten Volkswirtschaft des Euroraums, kletterte der Dienste-Indikator dabei nicht so stark wie in der Erstschätzung ermittelt. In Frankreich als zweitgrösster Volkswirtschaft war der Rückgang nicht so stark wie zunächst berechnet. In Italien, wo keine Erstschätzung durchgeführt wird, kletterte der Indikator wieder über die Expansionsschwelle von 50 Punkten.
Ab einem Wert von 50 Punkten deuten die Indikatoren auf einen Anstieg der wirtschaftlichen Aktivität hin. Liegen die Kennzahlen unter diesem Wert, kann von einem Rückgang ausgegangen werden.
Region/Index August Prognose August Vormonat
(endg) (vorl)
EURORAUM
Gesamt 56,2 56,1 56,1 56,7
Industrie 55,1 - 55,0 56,7
Dienste 55,9 55,6 55,6 55,8
DEUTSCHLAND
Industrie 58,2 - 58,2 61,2
Dienste 57,2 58,5 58,5 56,5
FRANKREICH
Industrie 55,1 - 54,7 53,9
Dienste 60,4 59,9 59,9 61,1
ITALIEN
Industrie 52,8 - - 54,4
Dienste 51,4 - - 49,6
(Angaben in Punkten.)
/jha/bgf

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