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PARIS (awp international) - Frankreich kommt im Kampf gegen seine schlechte Aussenhandelsbilanz nicht voran. Wegen des schwächelnden Euro und der hohen Ölpreise stieg das Aussenhandelsdefizit im ersten Halbjahr auf 24,5 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte es noch bei rund 20 Milliarden Euro gelegen. Als positives Zeichen wertete das Wirtschaftsministerium allerdings die Zuwächse bei den Exporten. Im den ersten sechs Monaten des Jahres wurden nach Angaben vom Freitag zehn Prozent mehr Waren ausgeführt. Besonders gut hätten sich die Ausfuhren in Richtung China (plus 36 Prozent) und Brasilien (plus 51 Prozent) entwickelt, hiess es. Die Exportzahlen in der Flugzeug- und Pharmaindustrie lägen bereits über denen vor der Krise.
Frankreich versucht seit Jahren, sein Aussenhandelsdefizit abzubauen. Im Frühjahr hatte Wirtschaftsministerin Christine Lagarde in diesem Zusammenhang heftige Kritik an Deutschland geübt. Sie warf der Bundesrepublik vor, ihr Wachstum in den vergangenen zehn Jahren ganz auf den Export ausgerichtet und damit anderen Staaten geschadet zu haben. Zudem forderte Lagarde die Bundesregierung auf, mit Steuersenkungen die eigenen Bürger zu mehr Einkäufen zu ermuntern, damit der hohe deutsche Handelsüberschuss schrumpft./aha/DP/stb

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