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DÜSSELDORF (awp international) - Die jährliche Stahlerzeugung wird einer Studie zufolge in den nächsten Jahren weiter schnell steigen. Bis 2020 dürfte die globale Produktion um fast eine Milliarde auf 2,3 Milliarden Tonnen zulegen, wie aus einer am Dienstag in Düsseldorf veröffentlichen Berechnung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervorgeht. Erst danach dürfte sich das Wachstum abschwächen. "Die Stahlproduktion ist kurzfristig zwar stark von Konjunkturschwankungen abhängig. Mittelfristig sorgen die weltwirtschaftlichen Mega-Trends der Urbanisierung und Industrialisierung der Schwellenländer jedoch für einen massiven Nachfrageanstieg", sagte PwC-Stahlexperte Erwin Bronk.
Risiken drohen der Studie nach weiter von der Rohstoffseite. Zwar reichten die bekannten geologischen Eisenerzvorkommen noch für weit über 100 Jahre. Das "Oligopol" der Erzkonzerne erhöhe jedoch das Preisrisiko. "Spätestens bis zum Jahr 2020 werden sich jedoch Angebot und Nachfrage ausgleichen. Dies liegt hauptsächlich daran, dass sich die Turbo-Industrialisierung in China deutlich verlangsamen wird. Zudem werden neue Rohstoff-Kapazitäten auf den Markt kommen", sagte Bronk.
Bei der Kokskohle, dem zweiten wesentlichen Rohstoff zur Stahlerzeugung, droht der Studie nach hingegen anhaltende Knappheit. So dürften die weltweiten Reserven bei einem um fünf Prozent pro Jahr steigenden Verbrauch nur noch für 50 Jahre reichen. Zudem seien die Vorkommen regional stark konzentriert. Entsprechend sensibel reagiert der Preis für Kokskohle wie etwa nach den Überschwemmungen in Australien zu Beginn dieses Jahres. Als Folge werde das Stahlrecycling und alternative Produktionsverfahren an Bedeutung gewinnen./enl/wiz

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