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TOKIO (awp international) - Die japanische Zentralbank rechnet für das Ende März auslaufende Steuerjahr mit einem stärkeren Wirtschaftswachstum als bislang gedacht. Die Bank von Japan hob ihre bisherige Wachstumsprognose am Dienstag von real 2,1 Prozent auf 3,3 Prozent an. Anlass dazu sei der gute Privatkonsum, der durch staatliche Kaufanreize zum Beispiel für umweltfreundliche Autos angekurbelt worden war. Derweil halten die japanischen Währungshüter aber an ihrer extrem lockeren Geldpolitik vorerst fest und beliessen die Leitzinsen bei nahe Null.
Für die beiden kommenden Steuerjahre korrigierten die Zentralbanker ihre Wachstumprognose indes leicht nach unten: Für 2011/2012 (31. März) rechnen sie jetzt mit 1,6 Prozent Wachstum (statt 1,8 Prozent) und für das Folgejahr mit 2,0 Prozent (statt 2,1 Prozent). Anlass dazu dürfte mit der Umstand sein, dass einige der staatlichen Konsumanreize inzwischen ausgelaufen sind.
Auch Analysten warnen, dass infolgedessen das Bruttoinlandsprodukt im Quartal Oktober bis Dezember ins Minus gerutscht sein könnte. Die BIP-Daten gibt die Regierung am 14. Februar bekannt. Dennoch rechnet die Bank von Japan damit, dass die Konjunktur des Landes nach einer Phase der Stagnation allmählich wieder auf einen moderaten Erholungskurs einschwenken wird.
Auch der Deflationsdruck dürfte demnach nachlassen. Die BoJ rechnet für die kommenden Jahre gar mit einer milden Inflation. Solange sich die Verbraucherpreise jedoch noch nicht im positiven Bereich bei zwei Prozent oder weniger stabilisiert haben, will die Zentralbank an ihrer extrem lockeren Geldpolitik weiter festhalten./ln/DP/jha

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