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WASHINGTON (awp international) - Die USA werden nach Einschätzung der OECD trotz wirtschaftlicher Erholung noch lange mit der hohen Arbeitslosigkeit zu kämpfen haben. Die Beschäftigtenzahl werde frühestens 2013 wieder das Niveau erreichen, das vor der schweren Rezession herrschte, heisst es in dem aktuellen Wirtschaftsbericht für das Land, den die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung am Montag in New York vorstellte.
Die Arbeitslosenquote wird der Studie zufolge auch 2011 nicht unter den historisch hohen Wert von 9 Prozent sinken. Vor Beginn der Wirtschaftskrise im April 2008 betrug sie noch 4,8 Prozent. Im Vergleich zu früheren Rezessionen benötigt der Arbeitsmarkt diesmal 30 bis 60 Prozent mehr Zeit, um sich zu erholen.
Grund sei vor allem, dass die US-Wirtschaft wegen der gebremsten Verbrauchernachfrage nur relativ langsam aus dem Tal komme. Das Einkommen der privaten Haushalte sei gesunken und werde zudem vermehrt dafür genutzt, Schulden zurückzuzahlen. Auch habe die deutlich längere Auszahlung von finanzieller Unterstützung für Arbeitslose habe bewirkt, dass der Anreiz, sich eine Stelle zu suchen, vergleichsweise gering sei. In Folge der Krise wurde die Zahlung von Arbeitslosenhilfe von 26 auf 99 Wochen ausgedehnt.
Dennoch sieht die OECD die USA insgesamt auf einem überzeugenden Wachstumspfad. 2010 werde die Wirtschaftsleitung im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent zunehmen, prognostiziert die Organisation. Den gleichen Wert errechnet sie für das kommende Jahr.
Insbesondere die erheblichen Konjunkturmassnahmen der US-Regierung und der Notenbank hätten zu den positiven Aussichten beigetragen. Es seien allerdings weitere fiskal- und geldpolitische Schritte notwendig, denn die Konjunktur zeige auch Zeichen der Schwäche. Mit einem Rückfall in eine neue Rezession, dem sogenannten Double Dip, rechnen die OECD-Experten jedoch nicht.
mcm/DP/bgf

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